Die alte Volksschule wurde Ende 2020 abgerissen. Währenddessen sind die Volksschüler in einer Container-Schule untergebracht.

Bauarbeiten für neue Schule voll angelaufen!

Die Ersatz-Schule hat in Breitenbach bereits ihren Betrieb aufgenommen, nun laufen auch schon die Arbeiten für den Neubau. Eile ist geboten: Man muss den Keller fertig stellen, bevor im Frühjahr der Grundwasser-Spiegel steigt.

BREITENBACH Bereits Ende 2020 wurde das alte Volksschul-Gebäude in Breitenbach geschliffen. "Das war ursprünglich für Jänner geplant. Aber wir wollten einen Vorsprung: Nur wenn der Keller vor dem Ansteigen des Grundwasser-Spiegels fertig wird, können wir hier ohne Probleme weiterarbeiten", erklärt LA Bgm. Ing. Alois Margreiter (ÖVP). Während die Ersatz-Schule schon voll in Betrieb ist, soll der Rohbau bis zum Winter fertig werden. Ein "Luxus" ist der Neubau nicht:  Die Volksschule Breitenbach wurde bereits 1951 errichtet und war eine der ältesten Schulen im Bezirk. Die Kosten für den Neubau inklusive Abbruch der alten Volksschule und inklusive der Kosten für die Containerschule belaufen sich auf etwa 9,5 Millionen EURO. Errichtet werden zehn sehr helle Klassenräume, die Fassaden sind in schlichtem Holz gehalten. Auch eine bauliche Verbindung über den Dorfbach zum bestehenden Mehrzweckgebäude und dem Turnsaal wird es geben.

Mehr Sicherheit für die Schüler

Der Haupteingang kommt von der Straße weg und liegt künftig hinter der Gemeinde im Innenhof. "Für die Sicherheit der Kinder wird vor der Schule (bei der Busbucht, Anm.) eine dauernde 30 km/h Beschränkung mit Dauerüberwachung eingeführt", erklärt Bgm. Margreiter.

Hälfte wird fremd-finanziert

Wenn der Rohbau bis zum Winter 2021/22 fertig ist, soll die kalte Jahreszeit für den Einbau der Innen-Installationen genutzt werden. Der Bezug der neuen Schule soll dann im Herbst 2022 sein. Die Finanzierung stemmt die Gemeinde Breitenbach etwa zur Hälfte mit Hilfe eines Darlehens einer einheimischen Bank.
Dazu gibt es Unterstützung durch GAF-Mittel des Landes Tirol und durch die COVID Mittel des Landes. "Dafür möchte ich schon auch 'Danke' sagen. Ohne das Land wäre die Umsetzung für eine finanzschwache Gemeinde wie Breitenbach gar nicht finanzierbar...", sagt Bürgermeister Margreiter.


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