Christl Neuhauser und Resi Hohlrieder kümmern sich seit Jahren um die Lourdes-Kapelle in Kramsach.

Lourdes-Kapelle braucht dringend Hilfe!

Im Wald unterhalb des Klosters Hilaribergl steht die Kramsacher "Lourdes-Kapelle". Umgänge und Prozessionen führen an ihr vorbei, viele Gläubige halten beim Spazierengehen inne für ein kurzes Gebet. Doch der Kapelle geht es schlecht...

KRAMSACH Seit Jahrzehnten gehört die denkmalgeschützte Lourdes-Kapelle in Kramsach zum Ortsbild. Auch so manche schwere Zeit hat die Kapelle bereits übererstanden… Doch nun ist die kleine Kapelle in Gefahr: Der Putz bröckelt von der Decke und von den Wänden. Durch Feuchtigkeit bilden sich Algen und Moose im Inneren. Das Gitter-Tor ist teilweise ausgebrochen und der Lack blättert ab.
Ein Anblick, der die beiden ehrenamtlichen Kapellen-Betreuerinnen Christl Neuhauser und Resi Hohlrieder schmerzt. Sie haben den schlechten Zustand der Kapelle bereits gemeldet, wissen aber auch nicht recht, wer zuständig ist. "Und getan hat sich auch nichts …", erzählen sie. "Wir reinigen hier alles und entfernen die Spinnweben. Aber mittlerweile trauen wir uns das nicht mehr, weil der Putz abfällt, wenn man mit dem Besen rankommt", erzählen sie beim Lokalaugenschein des ROFAN-KURIER.

Wer ist zuständig?

Die Kerzen, die in der Kapelle brennen und auch den Blumenschmuck bezahlen die beiden Damen übrigens von ihrem eigenen Geld. Eigentümerin der Kapelle ist eigentlich die Erzdiözese Salzburg, der auch der umliegende Wald gehört. Die Diözese wäre daher wohl auch für den Erhalt der denkmalgeschützten Kapelle zuständig. Durch einen Bericht im ROFAN-KURIER erhoffen sie sich etwas Aufmerksamkeit und Verständnis …

Die Schäden

Hier sind einige Bilder der Schäden in der Lourdes-Kapelle: