LA Barbara SchwaighoferTanja Cammerlander

NOVARTIS packt Tirol’s Konjunkturoffensive an

Im Juli 2020 gaben Novartis und ihre Generika-Division Sandoz gemeinsam mit der Österreichischen Bundesregierung bekannt, dass der Standort Kundl mit mehr als 150 Mio. Euro Investitionsvolumen weiter ausgebaut wird

KUNDL (WB-Kufstein/klausm) „Die COVID-19 Pandemie hat die Bedeutung der Erzeugung gesundheitsrelevanter Produkte in Europa deutlich aufgezeigt“ - so unsere Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer. Sie freut sich, dass NOVARTIS zu den ersten Firmen für die Konjunkturoffensive Tirols zählt.

Im Juli 2020 gaben Novartis und ihre Generika-Division Sandoz gemeinsam mit der Österreichischen Bundesregierung bekannt, dass der Standort Kundl mit mehr als 150 Mio. Euro Investitionsvolumen weiter ausgebaut wird. Schwaighofer freut sich, dass mit diesem klaren Bekenntnis, zum Standort Kundl, nun konkrete Schritte gesetzt wurden.

Mit dieser Investition kann Sandoz seine Position in Kundl als Drehscheibe im Zentrum der einzigen durchgängigen oralen Antibiotika-Produktionskette in Europa weiter stärken. Dazu stellt LA Schwaighofer ergänzend fest, dass sich das Investitionsvolumen von Novartis selbst auf über 100 Mio. Euro beläuft. Dies umfasst somit den größten Teil der angekündigten Gesamtinvestition von 150 Mio. Euro. Die Umbauarbeiten starten im Herbst 2021. Mit den Vorbereitungen wurde schon jetzt begonnen.

Die baulichen Vorhaben werden durch öffentliche Förderungen der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) mit 45 Mio. Euro unterstützt. Das Land Tirol unterstützt zusätzlich mit Anschlussförderungen in den kommenden Jahren mit einem Volumen von insgesamt 5 Mio. Euro, so Barbara Schwaighofer sichtlich stolz.

Durch die Umsetzung der durch diese Förderungen ermöglichten Projekte, wie die Landtagsabgeordnete weiter erklärt, wird mit einer nachhaltigen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere im Bereich der Penicillin-Produktion gerechnet. Das zu fördernde Maßnahmenpaket beinhaltet u. a. innovative Herstellungs- und Kontrollverfahren (z.B. die kontinuierliche Produktion von Filmtabletten), die bei erfolgreicher Umsetzung eine Anwendung darüber hinaus auch in anderen Bereichen erlauben und daher die Grundlagen für weitere Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten bzw. weitere Produktionskapazitäten am Standort Kundl darstellen können.

Weiters führt Schwaighofer an, dass erst kürzlich der Ausbau von Kundl zu einem Kompetenzzentrum für die Nukleinsäure-Produktion sowie der Einstieg in die COVID-19 Impfproduktion bekannt gegeben wurde.

Auch die Weiterentwicklung und Öffnung von Kundl / Schaftenau zu einem Technologie- und Life Science Park wird den Industriestandort weiter stärken und zusätzliche Wertschöpfung nach Tirol bringen, ist sich Schwaighofer sicher.


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