Öffi-Fahrer der Gemeinden Wörgl, Kundl, Breitenbach und Kirchbichl bezahlten seit der Tarifreform 2017 nur 180,– EURO für das Tirol-Ticket.Madersbacher

Region Wörgl: Tirol-Ticket nicht mehr verbilligt

Für das VVT-Tirol-Ticket müssen die Wörgler, Kundler, Breitenbacher und Kirchbichler nun den vollen Preis bezahlen. Bei anderen Tickets gibt es weiterhin eine Unterstützung von den Gemeinden.

BREITENBACH/REGION "Das Schlaraffenland ist vorbei", sagt Bürgermeister LA Ing. Alois Margreiter (ÖVP) bei der November-Gemeinderatssitzung in Breitenbach. Dabei spricht er die bisherige Sonderstellung von Breitenbach, Kundl, Wörgl und Kirchbichl beim Tiroler Verkehrsverbund (VVT) an.
Bürger dieser Gemeinden hatten beim Kauf von Tickets einen finanziellen Vorteil. Bei Kauf über die Gemeinden konnte etwa das Tirol-Ticket um 180,– statt um 490,– EURO erstanden werden. Auch die Regio-Tickets waren verbilligt. Mit 1. Jänner 2019 läuft der Vertrag der vier Gemeinden mit dem VVT nämlich aus.
"Es wird aber nicht alles auf den Normaltarif zurückgeschaltet", erklärt Margreiter.
Die Gemeinden haben gemeinsam ein Budget von 415.000,– EURO für das Verbilligen der Tickets zur Verfügung. "Die Frage ist nun, welche Verbilligungen wir uns mit diesem Geld leisten können", sagt Breitenbachs Bürgermeister. Dabei müssten aber alle beteiligten Gemeinden an einem Strang ziehen.

Regio- und Pensionisten-Tickets bleiben billig

Das Tirolticket für Erwachsene soll nicht mehr verbilligt werden. "Der Tarif ist ja nicht ganz schlecht", sagt Margreiter (490,– EURO). Die Bürgermeister denken vor allem an Vergünstigungen für Pensionisten bei der Tirol-Card und für alle bei der Regio-Card. Eine Verbilligung für Studenten-Tickets wird noch diskutiert.