Noriker Pferdezuchtverein Hopfgarten

Traditioneller Leonhardiritt in Kundl

Traditioneller Leonhardiritt in Kundl

KUNDL (klausm) Der Kundler Leonhardiritt blickt auf eine lange Tradition zurück und wird als Brauch schon seit den 60er Jahren durchgeführt. Dabei wird nicht nur dem Gelöbnis von Heinrich II gedacht - Heinrich soll ja um 1019, also vor 1000 Jahren, durch sein Pferd an ein Versprechen erinnert worden sein, nämlich an dieser Stelle eine Kirche zu errichten - ein ganz praktischer Grund ist mit der alljährlichen Durchführung des Leonhardirittes verbunden, nämlich Geld zur Erhaltung und Restaurierung dieser einzigartigen Wallfahrtskirche zusammenzutragen.

Organisiert wird der Leonhardiritt von der Kundler Bauernschaft in Zusammenarbeit mit der Kundler Landjugend. Heuer kamen am 10. November zum Leonhardiritt bei nahezu wolkenlosem herrlichem Herbstwetter knapp 120 Pferde plus dazugehörigen Reitern und Kutschenfahrern nach Kundl. Nach Schätzungen der Veranstalter dürften etwa 2500 bis 3000 Besucher in St. Leonhard gewesen sein.

Zu Beginn der Feldmesse begrüßte Ortsbauernobmann Markus Unterrainer die Gäste und Besucher des heurigen Leonhardirittes. In erster Linie die Hohe Geistlichkeit, Weihbischof der Erzdiözese Salzburg Dr Hansjörg Hofer aus Stumm im Zillertal, ihm zur Seite Ortspfarrer Dr Piotr Stachiewicz. Dazu kamen politische Vertreter wie LA Bgm Ing Alois Margreiter, NR LK-Präsident Josef Hechenberger, ÖKR Johann Gwiggner, Bgm Anton Hoflacher, Vize-Bgm Michael Dessl, Vize-Bgm Mag Barbara Trapl, Kundler Gemeinderäte, Maschinenring GF Josef Unterweger und selbstverständlich Kapellmeister Christoph Adamski mit der Bundesmusikkapelle Kundl. Ein besonderer Gruß und Dank ging seitens der Veranstalter an die mitwirkende Reiterei, ebenso wie an die Pferdegespanne.

Weihbischof Hofer und Pfarrer Stachiewicz zelebrierten die Feldmesse - Pferde, Reiter, Kutschenfahrer und Gläubige wurden schließlich vom Weihbischof gesegnet. Musikalisch stimmungsvoll umrahmt hat diesen Leonhardiritt die Bundesmusikkapelle Kundl mit Kpm Christoph Adamski. Nach der Feldmesse erwartete die Besucher auf dem Leonhardifest’l herzhafte und g’sunde Gastronomie unserer heimischen Bauernschaft, unter anderem Krapfen, Würst’l, Kuchen und dazu Unterhaltungsmusik aus Breitenbach mit den Kleinsöller Spitzbuam.

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