Präsentierten die Schul-Sozial-Arbeit in Wörgl: Sebastian Feiersinger, Klaus Ritzer, NR Christian Kovacevic (SPÖ), Schulsozial-Arbeiter Anita Gmeiner und Waldemar Schubert und „Schuso“-Fachbereichsleiter Philipp Bechter.ROFAN-KURIER

Wörgl: 50 Prozent nehmen "Schuso" in Anspruch

2015 wurde die Schulsozial-Arbeit an den Neuen Mittelschulen gestartet. 52 Prozent der Schüler nahmen diese im letzten Schuljahr in Anspruch.

WÖRGL Über 50 Prozent der Schüler der beiden Neuen Mittelschulen in Wörgl haben die Arbeit der Schulsozial ("Schuso")-Arbeiter Anita Gmeiner und Waldemar Schubert in Wörgl in Anspruch genommen. "Insgesamt haben im Schuljahr 2017/18 296 Schüler direkte Beratungen in Anspruch genommen", informierte kürzlich Anita Gmeiner von der Schuso Wörgl. In beiden Schulen sind 560 Schüler. Hauptsächlich ging es in den Gesprächen um die Themen "Konfliktlösungen" oder um den "Umgang miteinander". Es suchen etwa gleich viele Mädchen und Jungen die Schuso in Wörgl auf. Die "Schuso" wurde in Wörgl 2015 in den Räumlichkeiten der  NMS II eingerichtet – "bis 2014 scheiterte das Thema an der Finanzierung", sagt der Wörgler Sozialreferent und Nationalrats-Abgeordnete Christian Kovacevic (SPÖ). Für ihn ist die Schulsozialarbeit in Wörgl notwendig. Aufgrund der Schülerzahlen, gehäufter Konflikte und des vorhandenen Aggressions-Potenziales, wie er sagt.

Die Schuso Tirol hat insgesamt 29 Schulsozialarbeiter an 32 Schulen angestellt, tirolweit wurden 8.565 Beratungen durchgeführt – davon 6.578 mit Schülern und etwa 1.229 mit Erziehungsberechtigten. Die "Schuso" sei offen, freiwillig und vertraulich.