Seit 2016 im Amt und schon um fast 40% weniger Schulden: Landtags-Abgeordneter Bgm. Mag. Dominik Mainusch (ÖVP).

Budget Fügen: Schulden-Stand um 30 Prozent gesenkt!

14,5 Millionen EURO an Steuergeld verwaltet die Gemeinde Fügen im heurigen Jahr. Und auch 2020 hat die Gemeinde einige Projekte auf dem Plan. Besonders stolz ist Bgm. Mag. Dominik Mainusch auf die Reduktion des Schulden-Standes um über 30 Prozent.

FÜGEN "Wir haben in den letzten drei Jahren den Schuldenstand um 30 Prozent reduziert, um nun auch finanziell für die anstehenden Vorhaben gerüstet zu sein. Einiges wird aber trotzdem Zeit brauchen", erklärt Fügens Bürgermeister Mag. Dominik Mainusch (ÖVP). Daher werden einige Vorhaben Stück für Stück über mehrere Jahre umgesetzt oder finanziert.

Für 2020 steht vor allem die Fertigstellung des neuen Ortszentrum am Schlosspark an. Tiefgarage und Schlosspark sollen im August eröffnet werden. In der zweiten Jahreshälfte soll dann der in die Jahre gekommene Recyclinghof von Grund auf erneuert werden. "Einerseits müssen wir auch den Ablauf verbessern. Wir stoßen an stark frequentierten Tagen an unsere Kapazitätsgrenze", erklärt Bgm. Mainusch.
Ein weiterer Schwerpunkt für dieses Jahr wird der Verkehr. "Das Verfahren für die Umfahrung B169 hat nun endlich an Geschwindigkeit zugelegt und wird heuer großteils abgeschlossen werden. Innerörtlich wird mit 30er und 40er-Zonen der Verkehr etwas beruhigt. Gleichzeitig wird eine Gemeinde-Polizei zur Überwachung des Parkraumes und der Geschwindigkeit installiert. Sie soll zudem auch Aufgaben im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung übernehmen", weiß Mainusch zu berichten.

In den Folgejahren stehen dann Großprojekte wie der Neubau der Mittelschulen und die Neuansiedelung der Feuerwehr und vor allem auch die Belebung des Ortskernes, insbesondere die Bespielung des Schlosses an.
 
14,5 Millionen EURO

Im Budget von Fügen stehen heuer etwa 14,5 Mio. EURO. Die Gemeinde hat dabei frei verfügbare Mittel in der Höhe von etwa 2,54 Mio. EURO (das Jahresergebnis vom Vorjahr inkludiert). Der Verschuldungsgrad soll 2020 von etwa 23 Prozent (2019) auf 25 Prozent ansteigen. Im "Ordentlichen Haushalt" stehen heuer etwa 14,5 Millionen EURO, "Außerordentlichen Haushalt (AOH)" gibt es 2020 keinen.

Ausgaben

Der Bildungs-Bereich kostet Fügen heuer etwa 1,57 Mio. EURO. Die Krankenhaus-Beiträge (inkl. Rettung, Sanitätsdienste) belaufen sich heuer auf 999.200,– EURO.
Für den Bereich Soziales gehen an allgemeinen Sozialhilfen 409.800,– und an Behinderten-Beitrag 370.400,– an das Land. Der Beitrag zum Pflegeheim beträgt (nur) 25.000,– EURO. Die Jugendwohlfahrt kostet 117.600,– EURO.
Müll, Kanal, Wasser kosten gemeinsam etwa 1,85 Mio. EURO.
Straßen-Erhaltung mit Kanal- Projekte in diesem Bereich (Bau Tiefgarage Schloss Fügen, Bau Recyclinghof) kosten heuer etwa 5,5 Mio. EURO. Die Landes-Umlage beläuft sich auf 498.000,– EURO.
310.000,– EURO hat Fügen für Kultur und Vereine vorgesehen. 2019 waren das noch etwa 700.000,– EURO.
Die Verwaltungs-Kosten (Personal und Gemeindeamt) belaufen sich 2019 auf etwa 2,08 Mio. EURO.

Einnahmen

An eigenen Steuern kommen heuer 2,63 Mio. EURO in die Gemeinde-Kasse. Weitere 4,60 Mio. EURO bringen die Abgaben-Ertragsanteile.
Die Versorgungs-Bereiche wie Müll, Kanal, Wasser... sind fast kostendeckend. Will heißen: Hier kassiert die Gemeinde von den Bürgern etwas weniger, als sie ausgibt. An Bedarfszuweisungen erwartet die Gemeinde knapp eine Million EURO vom Land Tirol. Gebühren-Erhöhungen sind nicht geplant.