Johannes-Messner-Schule wird ausgebaut

Um vier MIllionen EURO baut die Stadt Schwaz die Johannes-Messner-Volksschule aus. In zwei Baustufen wird das Dachgeschoß ausgebaut und die Haustechnik auf den neusten Stand gebracht.

SCHWAZ Sogar Hildegard Danler, die Direktorin der Volksschule am Johannes-Messner-Weg in Schwaz war bei der Gemeinderats-Sitzung im September mit dabei. "Sie möchte selber hören, was stattfindet und was wirklich wahr ist", sagte Bürgermeister Dr. Hans Lintner. Beim Tagesordnungspunkt sechs ging es dann um die Sanierung der Schwazer Volksschule: "Vor 15 Jahren wurde der Aufbau der Johannes-Messner-Volksschule vollzogen und das oberste Stockwerk wurde nicht ausgebaut. Das wollen wir nun in Angriff nehmen", sagt Bgm. Lintner.

Keine Diskussion um Umbau

Der Tagesordnungspunkt war aber auch schnell abgehakt – einstimmig. Diskussion um den Umbau gab es keine, nur eine kleine Diskussion, wohin der Teil des Kulturlagers hinverlegt werden soll, der noch in der Johannes-Messner-Volksschule untergebracht ist.

Dieses, und auch der zweite Teil des Kulturlagers werde übersiedelt, an einen Platz "der eine bessere Qualität für die Lagerung der Gegenstände hat", sagt Bgm. Lintner. "In der ersten Baustufe soll das Dachgeschoß so umgebaut werden, dass drei weitere Klassen dort Platz haben. Außerdem wird mit einem Lift an der Aussenseite der Schule diese behindertengerecht erschlossen", sagt Bildungsausschuss-Obfrau Julia Maier-Thurner (ÖVP) während der Gemeinderatssitzung.

Gesamtkosten: 4 Mio. EURO

Die Bauarbeiten für die erste Baustufe sollen laut Antrag während des aktuellen Schuljahres 2019/20 anfangen und mit 1. September 2020 abgeschlossen sein.
Die zweite Bauphase soll im Sommer 2021 gestartet werden und in den Ferien 2021 und 2022 fertig gestellt werden. Hier werden die drei Bestandsstockwerke saniert, die Haus- und Installationstechnik sowie die Nasszellen erneuert und die fehlenden Böden und Decken hergerichtet. Insgesamt soll die Sanierung der Johannes-Messner-Volksschule 4 Mio. EURO kosten. Diese Kosten teilt sich die Stadt Schwaz (2/3) mit Landesförderungen (1/3).