„Für Einsatzfahrzeuge ist diese Kurve bei unserem Haus sehr schwer bis gar nicht passierbar“, sagt Martin Wachter.

"Kurven-Diskussion" in Eben am Achensee

14 Wohnungen haben in Eben laut einem Bewohner zu wenig Stellplätze. "Wenn alle Regeln eingehalten werden, gibt es keine Probleme", sagt Bgm. Ing. Josef Hausberger.

EBEN Martin Wachter hat Epilepsie und einige zum Teil schwere Operationen hinter sich. "Bereits vier Mal musste mich die Rettung abholen", erzählt er im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Das Problem dabei: Die Rettungsautos kamen nicht zu seiner Haustür. Er wohnt in einem Wohnblock im einem Ortsteil von Eben. "Einsatzfahrzeuge kommen bei der engen Kurve beim Haus nicht durch, da hier oftmals Autos parken", sagt er. Dass die Autos irgendwo abgestellt werden müssen, versteht er. Nicht aber, dass bei einem Gebäude mit 14 Wohnungen fast keine Parkplätze vorhanden sind. Seine Kritik richtet sich vor allem gegen die Gemeinde Eben am Achensee...

Bürgermeister kontert

"Laut Auskunft bei der Gemeinde sollten 21 Stellplätze beim Haus zur Verfügung stehen", sagt Wachter. Garagen-Parkplätze sollen verkauft worden sein – die Garagentore soll laut Wachter die Gemeinde genehmigt haben.
"Die Mieter des Hauses haben die Stellplätze selbst verkauft", sagt Bgm. Ing. Josef Hausberger (BÜRGERMEISTERLISTE) auf Nachfrage des ROFAN-KURIERs. Er habe es zuerst nicht geglaubt, "es ist gesetzlich aber möglich."
Außerdem kontert Hausberger auf die Kritik, dass die Sicherheit nicht gegeben ist: "Wenn alle Regeln eingehalten werden, ist die Zufahrt für Feuerwehr und Rettung jederzeit gegeben." Das wurde ihm auch vom Feuerwehr-Kommandanten bestätigt – aber "wenn die eigenen Mieter falsch parken, kann ich auch nichts dafür", sagt Bgm. Hausberger.