Architektin DI Silvia Boday mit den beiden Geschäftsleitern der Raiffeisen Regionalbank Schwaz, Dir. Gerhard Bathelt und Dir. Otto Prantl.Raiffeisen Regionalbank Schwaz/Christian Forcher

Millionen-Projekt Quartier am Raiffeisenplatz

Ein weiteres Puzzlestück in der Städtebaulichen Entwicklung in Schwaz wird eingesetzt. Das Quartier am Raiffeisenplatz wird bis Herbst 2022 enstehen und löst dann den Raiffeisenparkplatz ab. Kosten wird das Projekt "einen unteren zweistelligen Millionenbetrag".

SCHWAZ "Die geschätzten Investitionen liegen im unteren zweistelligen Millionen-Bereich", sagt Raiffeisen-Regionalbank-Schwaz-Geschäftsleiter Dir. Gerhard Bathelt. Er ist der Projektleiter des Projektes "Quartier am Raiffeisenplatz". Dort, wo sich jetzt noch der Oberflächenparkplatz hinter der Raiffeisenregional Bank Schwaz befindet, soll ein Dienstleistungszentrum mit Ordinationen, Büroräumlichkeiten und auch mit Wohnungen gebaut werden.
Mit der Tiroler Gebietskrankenkasse wurde auch der erste Mieter bereits gefunden. "Es kommen noch drei Ordinationen, ein Geschäft und die Bank wird erweitert", erklärt Architektin DI Silvia Boday.

Schritt in Stadtentwicklung

Für Bgm. Dr. Hans Lintner zählt vor allem die bauliche Entwicklung von Schwaz. Laut Dir. Bathelt ging die Intention auch von Lintner aus. Der Bürgermeister freut sich auf das Projekt: "Wir haben mit der Raiffeisenbezirks-Bank an deren Parkplatz tolle Veranstaltungen durchgeführt", sagt er und spricht etwa das Public-Viewing bei der Fußball-WM an.
"Wir als Stadtgemeinde haben den Fokus darauf gerichtet, dass sich das Zentrum dynamisch entwickeln kann", erklärt der Bürgermeister. Und durch die Wohnungen haben Schwazer die Möglichkeit in Zentrums-nähe ihre Zelte aufzuschlagen.

Zusammenarbeit mit EGLO-Immobilien

Gemeinsam mit der Raiffeisen-Bank entwickelt die Firma EGLO-Immobilien ein nebenstehendes Projekt – "als Juniorpartner", wie Geschäftsführer Daniel Kostenzer lacht. EGLO baut das sogenannte Angerer-Haus in Schwaz aus, das zwischen Innsbrucker-Straße und Raiffeisen-Parkplatz steht. "Wir bekamen von der Stadtgemeinde die Anregung, gemeinsam mit der Raika dieses Projekt gemeinsam zu ermöglichen", erklärt Kostenzer. Für ihn war das eine Selbstverständlichkeit, "denn es wertet auch unser Projekt auf, wenn man das gemeinsam bebauen kann". Außerdem ist die Baustelle so auch kürzer und weniger beschwerlich. Im EGLO-Gebäude kommen auch Büroräumlichkeiten und Wohnflächen.

Der jetzige Parkplatz wird unterirdisch angelegt. Insgesamt sollen dann 210 Stellplätze (unter- und überirdisch) zur Verfügung stehen. Der Raiffeisen-Parkplatz hat zur Zeit 49 Parkplätze.


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