Der Schwazer Umweltreferent GR Hermann Weratschnig hofft auf den Grundwasser-Nutzbrunnen. Dieser würde der Stadt Schwaz helfen, die Ziele von Tirol 2050 energieautonom zu erreichen.

Schwaz: Zukunftsweisende Wärme-Versorgung

Die Innenstadt von Schwaz soll in Zukunft über einen Grundwasser-Nutzbrunnen beheizt aber auch gekühlt werden. Dadurch können Kosten gesenkt und CO2 eingespart werden.

SCHWAZ  "Es ist ein Antrag mit Signalwirkung", kündigte Bgm. Dr. Hans Lintner den 14. Tagesordnungspunkt der Schwazer Gemeinderats-Sitzung am Mittwoch, 20. März, an. Die Stadtgemeinde soll mit einem "Grundwasser-Nutzbrunnen" zu einem Vorreiter im Bereich Energiemanagement werden.
Im Bereich des Stadtplatzes ist dieser Grundwasser-Nutzbrunnen angedacht. Bei der unterirdischen Bohrung soll Grundwasser entnommen werden und dieses Grundwasser über Versorgungsleitungen mehreren Abnehmern zur Verfügung gestellt werden. "Einerseits soll Wärme über Wärmepumpen erzeugt werden, andererseits sollen Kühlungen direkt über das kalte Nutzwasser betrieben werden", erklärt Umweltreferent Hermann Weratschnig den Antrag.

Heizung für mehrere Häuser

20 bis 25 Prozent der Nutzwassermenge soll für das Rathaus benötigt werden, der Rest soll für die Beheizung anderer Gebäude verwendet werden – hier wären etwa die Hans-Sachs-Schule, das Raika-Gebäude oder auch das Hartlauerhaus interessant.
Mit einer einmaligen Investition in diesen Grundwasser-Nutzbrunnen kann die Stadtgemeinde Schwaz nicht nur Heizkosten (Energiekosten sollen von 15.000,– auf 9.000,– EURO sinken) sondern auch CO2 sparen.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen!