Wiesing: Fütterungen werden befüllt!

Sowohl Bürgermeister als auch Jagdleiter dementieren Aussagen, dass in Wiesing Wild-Fütterungen vernachlässigt würden.

WIESING Aufgrund der Berichterstattung im ROFAN-KURIER über das verendete Reh vor einer leeren Futterkrippe meldete sich ein Jäger bei der Redaktion: Auch im Jagdrevier Wiesing sollen Rehe nicht gefüttert werden und auf Futtersuche in die Gärten der Bewohner eindringen, sagt er. Laut Gemeinde Wiesing eine Falschmeldung. Bürgermeister Alois Aschberger ist ein solcher Fall nicht bekannt.

Fütterungen in der Notzeit

Auch der Jagdleiter des Reviers in Wiesing, Michael Schwärzler, sagt, dass das so nicht stimmt. Michael Schwärzler gibt zwar an, dass es sein kann, dass man eine Rehwildfütterung auch einmal leer vorfindet, weil diese Fütterungen nicht täglich befüllt werden. Er weiß, dass hier ein Gerücht in Wiesing kursiert, aber "die Vorwürfe haben sich relativ schnell entkräften lassen", sagt Schwärzler im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER.
Der Vorwurf, dass gar nicht gefüttert wird, wiegt beim Jagdleiter schwer: "Wenn jemand gar nicht füttert, ist das ein Straftatbestand." Das Wild sei in der größten Notzeit zu füttern. Diese sei je nach Revier festzulegen. Grundsätzlich sei im Dezember, Jänner und bis Mitte Februar intensiv zu füttern...