V.l.: Obmann Hannes Kerschdorfer, künstlerischer Leiter Edwin Hochmuth, Festivalleiterin Gabi Schiestl, Regisseur Martin Leutgeb und die drei Hauptdarsteller Marcus Freiler, Heinz Tipotsch und Michael Krause.Barbara Schießling
Wenn der Schrei zum Zuhören einlädt
Das Zillertaler Kulturfestival präsentiert sein Programm 2026 – mit neuer Handschrift und einem Sommer voller Vielfalt.
STUMM Der Stummer Schrei meldet sich zurück. Nach einem erfolgreichen Festivalsommer 2025 präsentierten die Verantwortlichen bei einem Pressegespräch Ende Jänner das Programm für die neue Saison. Von 5. Juni bis 1. August 2026 bietet das Programm Komödien, Kabarett und Konzerte.
Im Zentrum steht dabei das neue Hauptstück im atmosphärischen Dorfbäckstadl: Machtmissbrauch, Angst und Gier stehen im Zentrum einer Geschichte, in der ein Dorf aus dem Gleichgewicht gerät, weil ein Revisor aus der Hauptstadt erwartet wird. Zwei ahnungslose Lebemänner werden fälschlich für Kontrolleure gehalten – und plötzlich fließen Geld, Geständnisse und falsche Loyalitäten. "Die Revision´", eine freie Bearbeitung von Nikolai Gogols Klassiker "Der Revisor" – inszeniert von Martin Leutgeb.
Neben dem Hauptstück setzt der STUMMER SCHREI 2026 aber erneut auf Vielfalt. "Das Programm soll wieder Räume öffnen – für Humor, Fantasie und Musik, die berührt. Gerade in einer Zeit, die oft laut und schwer ist, braucht es Orte, an denen man durchatmen kann. Ich freue mich besonders über die musikalische Vielfalt und darüber, dass wir wieder Experimente wagen", betont künstlerischer Leiter Edwin Hochmuth.








