Einsatzübungen der Österr. Wasserrettung Mittleres UnterinntalÖWR Kramsach

JHV der ÖWR - Mittleres Unterinntal

Coronabedingt fand erst heuer am Freitag, 30. Juli, im Stützpunkt Kramsach die Jahreshauptversammlung 2020 statt.

KRAMSACH Coronabedingt fand erst heuer am Freitag 30. Juli im Stützpunkt Kramsach die Jahreshauptversammlung 2020 statt. Zur ÖWR (Österr. Wasserrettung Mittleres Unterinntal) gehören die Gemeinden: Kramsach, Brixlegg, Rattenberg, Radfeld, Kundl, Breitenbach, Angerberg, Mariastein, Angath, Wörgl, Brandenberg und Münster.

Mit Stand Jänner 2020 gehörten 380 Mitglieder und mit Stand 2021 gehören 354 Mitglieder zur ÖWR. Die Mitglieder setzen sich aus 34 aktiven Wasserrettern (Rettungsschwimmer, Wildwasserretter, Einsatztaucher, Bootsführer, Trainer, Sanitäter, Ausbildner, Verwaltung) zusammen, davon sind  17 im aktiven Einsatzdienst und 28 im Überwachungsdienst. Die ÖWR freut sich außerdem über 70 aktive Kinder und Jugendliche Mitglieder.

Einsatzstellenleiter Michael Außerhofer eröffnete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden, unter ihnen die Ehrengäste Bgm. Bernhard Zisterer, LA Bgm. Ing. Alois Margreiter, Bgm. Ing. Rudi Puecher, Vize-Bgm. Thomas Mai (Münster), Chefinspektor Richard Hotter (Kdt. PI Kramsach), Georg Walcher jun. und Dr. Adi Schinnerl von der FW Kramsach, Thomas Klingler vom Bezirksfeuerwehr-Kommando Kufstein, sowie Michael Stock, Landeseinsatzleiter der ÖWR Tirol.

Für den Einsatzstellenleiter Michael Ausserhofer das wichtigste Thema dieser Versammlung: "Durch die Schließung des Wave blickt die Jugendausbildung derzeit in eine ungewisse Zukunft, fehlen doch nach der Schließung im Bezirk geeignete Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten. Ebenso können Schwimm- und Rettungsschwimmerkurse künftig nur mehr erschwert durchgeführt werden. Damit sind wichtige Kernaufgaben der Wasserrettung gefährdet und somit muss man logischerweise Defizite bei den Schwimmfähigkeiten der Kinder erwarten. Eine Hoffnung besteht zwar noch in einem eventuellen Bundesleistungszentrum für Schwimmen in Langkampfen. Jedoch, so wie es aussieht, wird derzeit nur an ein Freischwimmbad gedacht."


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