V.l.: Anton Hoflacher (Bgm. Kundl/SPÖ), Michael Riedhart (Bgm. Wörgl/ÖVP) und Dr. Kurt Berek (BH Kufstein).Wirnsperger
Hochwasser-Schutzprojekt von Brixlegg bis Angath
Das Thema Hochwasser bewegt und ist aktueller denn je – jetzt hat der Wasserverband Unteres Unterinntal das Großprojekt beim zuständigen Bundesministerium eingereicht.
KUNDL Der Wasserverband Hochwasserschutz Unteres Unterinntal ist ein Zusammenschluss der Gemeinden Brixlegg, Kramsach, Rattenberg, Radfeld, Kundl, Breitenbach und Wörgl sowie von ÖBB, ASFINAG, TIWAG und Landesstraßen und arbeitet an einem gemeindeübergreifenden Hochwasserschutzprojekt. Im Verbandsgebiet sollen 15 Linearmaßnahmen mit drei Retentionsräumen und mehreren Pumpwerken Schutz vor zukünftigen Hochwasserereignissen liefern – der Antrag zur wasserrechtlichen Grundsatz-/ und Teilgenehmigung erfolgte am 30. Juni bei der obersten Wasserrechtsbehörde in Wien.
Schutz für Bevölkerung und Infrastruktur
Die Vertreter des Wasserverbandes Michael Riedhart (Bgm. Wörgl/ÖVP), Anton Hoflacher (Bgm. Kundl/SPÖ) und Bezirkshauptmann von Kufstein Dr. Kurt Berek sind sich als Begleiter des Großprojekts und Katastrophenhilfsbehörde einig: Der Hochwasserschutz ist wichtiger denn je – es gilt den Lebens- und Wirtschaftsraum zu sichern. Aktuell wird von den Wasserverbänden im Unterinntal ein umfangreiches Rahmenübereinkommen mit der Landwirtschaftskammer Tirol erarbeitet – mit dem Ziel die Verpflichtungen des Wasserverbandes gegenüber den Grundeigentümern in den Retentionsräumen zu regeln.








