Hermann Braunhofer (4.v.l) kann auf 50 Jahre Mitgliedschaft in der Stadtfeuerwehr Rattenberg zurückblicken.Huss
Stadtfeuerwehr Rattenberg zog Bilanz für 2025
Mehr als 40 Einsätze, 52 Übungen sowie zahlreiche Sicherheitswachen und andere Aktivitäten absolvierten die Rattenberger Florianijünger im Jahr 2025.
RATTENBERG Zu Beginn der 156. Jahreshauptversammlung Ende März wurde eine Diaschau gezeigt, die Einsätze, Übungen und Zusammenkünfte anschaulich darstellte. Anschließend zog OBI Peter Winkler, Kommandant der Stadtfeuerwehr Rattenberg, eine beeindruckende Bilanz: „Allein die Ausbildung umfasste 2.225 Stunden. Wir zählen derzeit 41 Aktive“. Winkler hob besonders die Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren hervor. „Wir veranstalten gemeinsame Übungen, bei denen alles passt“, lobte er. Ungeachtet dessen sprach Winkler auch kritische Punkte an: „Es wird immer schwieriger, die Mitglieder längerfristig zu halten“, nannte er sein wichtigstes Anliegen. Weitere wunde Punkte seien die Eigenfinanzierung und die „uferlosen Sicherheitsauflagen“, wie Winkler es formulierte.
Sascha Zivkovic, Betreuer der Jungfeuerwehrleute, berichtete über das Tun seiner Schützlinge: „Wir zählen derzeit 14 Mitglieder. Zudem hatten wir einen Neuzugang“, sagte er. Zivkovic, freue sich auch schon auf die Florianfeier 2026: „An diesem Tag werden sieben Jungfeuerwehrleute in den aktiven Dienst überstellt.“ Hannes Mayr, Landesfeuerwehrkommandant-Stv., sprach das drängendste Problem an: „Das Geld wird nicht mehr werden. Wir als Landesverband können nur dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen“, mahnte er und wies darauf hin, dass die Kassen des Landes nicht mehr so gut gefüllt seien.








