Aufgrund von Biberschäden wie hier am Inn fand erst vor kurzem in Kufstein ein Bibergipfel statt, wo von den Gemeinden konkrete Maßnahmen für ein koordiniertes Bibermanagement gefordert wurde.
Anwohner beschweren sich über Biber-Schäden
Zwischen Naturschutz und Ärger: Im Unterland häufen sich Schäden an Bäumen und Gärten. Helfen sollen Biberbeauftragte.
UNTERLAND Der Biber ist in Tirol streng geschützt. Er war seit 1813 ausgerottet und kehrte erst um 1990 wieder nach Tirol zurück. Zuletzt beschwerten sich aber Kramsacher und Brixlegger Bürger in der ROKU-Redaktion über die immer häufiger vorkommenden Biberschäden: Die Bäume entlang am Inn werden abgenagt und müssen deshalb gefällt werden. Auch scheuen sich die Tiere nicht, sich in die Gärten zu schleichen und die Obstbäume dort anzuknabbern. Auch Breitenbachs Bgm. Josef Auer (ÖVP) äußerte sich zu diesem Thema gegenüber ORF Tirol.
Um solche Konflikte zu lösen, gibt es seitens des Landes Tirol eine speziell eingerichtete Betreuung: Die Biberbeauftragten sind in den Bezirken Ansprechpartner, die unkompliziert und ohne bürokratischen Aufwand zu Lösungen verhelfen sollen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen beinhalten unter anderem die Verlegung von Rohren in Biberburgen, Drahtschutz für Bäume sowie die Anbringung von Elektrozäunen. Außerdem sollte zwischen Gewässer und bewirtschafteten Flächen ein „Freihaltestreifen“ bestehen, den der Biber nutzen kann und dadurch auch fast nie „Ausflüge“ in die Umgebung unternimmt.
Mehr zu den Biberbeauftragten unter: www.tirol.gv.at/umwelt/naturschutz/biberbetreuungsstelle








