Die Rattenberger Gemeinderäte müssen 2026 ganz genau auf die Finanzen schauen.Huss
Rattenberg: 2025 war ein schwieriges Jahr
Das Jahr 2025 war nicht leicht für die städtischen Finanzen. Immerhin verblieb ein Plus von 44.000,- EURO in der Rattenberger Gemeindekasse.
RATTENBERG Bgm. Bernhard Freiberger (BM LISTE) brachte es auf den Punkt: „Das Jahr 2026 wird eine finanziell spannende Zeit“, mahnte er. Der Verschuldungsgrad liegt derzeit bei rund 33 Prozent. Einige Posten fielen höher aus als geplant. So schlug der Kauf eines Stromerzeugers mit 50.000,– EURO zu Buche, was den Plan überschritt. Unvorhergesehene Straßenarbeiten kosteten 62.944,– EURO.
Gastgärten neu regeln
Die Wirte der Glasstadt hatten ein besonderes Anliegen an die Stadtväter: Sie möchten eine Lockerung der Zeiten erreichen, in denen Gastgärten in den Straßen aufgestellt werden dürfen. „Viele Gäste verstehen nicht, warum bei schönem Wetter im März keine Gastgärten geöffnet sind. Es sollte uns erlaubt werden, die Gastgärten begrenzt aufzustellen“, schilderte Christopher Brandstätter, einer der Gastronomen, das Anliegen. In Rattenberg sind die Straßen öffentliches Gut. Die Wirte bezahlen Miete für ihre Gastgärten im Freien. Hinzu kommt, dass manche Gastronomen erst ab dem 1. April und andere erst ab dem 1. Mai ihre Tische, Bänke und Stühle aufstellen dürfen. Stadtchef Freiberger sagte zu, dass man eine Lösung finden werde. Er bat allerdings um Verständnis dafür, dass die bisherigen Verträge und Vereinbarungen abgeändert werden müssten, um die Gastgärten auch außerhalb der bisherigen Zeiten aufstellen zu können.








