Sogar mit Schild, um darauf aufmerksam zu machen: Der „Froschzaun“ beim Krummsee rettete in den vergangenen Jahren tausenden Fröschen das Leben.

Engagierte Helfer schützen Kramsachs Frösche

Im Tiroler Unterland waren sogenannte „Froschzäune“ zu sehen, die jedes Jahr hunderten Fröschen das überqueren der Straße ermöglichen – so auch in Kramsach.

KRAMSACH Auch heuer wurden wieder entlang des Kramsacher Krummsees „Froschzäune“ aufgestellt. Die Frösche überwintern im Wald. Sobald es aber wärmer wird, wollen sie an den See, um sich dort zu paaren. „Die Frösche kommen aus dem Wald und müssen die Straße überqueren. Leider werden sie dann überfahren, wodurch hunderte tote Frösche auf der Straße liegen“, erklärt Schutzgebiet-Betreuer Alexander Huber. Daraus entstand die Idee, einen Zaun vor der Straße aufzustellen, um die Frösche vor der unsicheren Überquerung zu schützen. Am Zaun sind im Abstand von rund 20 Metern Kübel ebenerdig eingegraben. Die Frösche hüpfen daraufhin den Zaun entlang bis sie in einen der Kübel fallen. Freiwillige Helfer holen die Kübel ab und tragen die Tiere dann sicher über die Straße. An dem Projekt, das unter Alt-Bgm. Bernhard Zisterer ins Leben gerufen wurde, beteiligen sich rund 35 Helfer. Der Zaun wird vom Land Tirol finanziert. Wofür die Verantwortlichen aber besonders dankbar sind: Die Unterstützung von der Gemeinde und dem Bauhof ist für das Projekt unerlässlich. Für Huber ist der Zaun jedoch nicht die Ideal-Lösung: „Am besten wäre eine fixe, beidseitige Tunnel-Einrichtung für die Frösche.“


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