Die Neuerrichtung des Gemeindevorplatzes soll viele Vorteile bringen wie: Barrierefreieheit, Überdachung und attraktive Zugangs- und Durchgangssituationen zu den anliegenden Grundstücken, was mehr Verkehrssicherheit bedeutet.
Stabiler Haushalt trotz großer Projekte
Die Marktgemeinde Jenbach setzt im Jahr 2026 vor allem auf Sanierung und Werterhalt – und kommt dabei ohne neue Schulden aus. Zudem schafften es die Verantwortlichen, den Verschuldungsgrad der vergangenen Jahre um rund 14 Prozent zu senken.
JENBACH Rund 35 Mio. EURO umfasst das Budget der Marktgemeinde Jenbach für das heurige Jahr. Im Vorjahr erzielte die Gemeinde ein positives Nettoergebnis von rund 885.000,– EURO. Der voranschlagswirksame Geldfluss lag bei rund 163.000,– EURO. Diese Mittel, sowie bestehende Rücklagen ermöglichen es, das Budget 2026 ohne neue Schulden auszugleichen. Der Verschuldungsgrad wurde auch deutlich gesenkt – von rund 60 Prozent im Jahr 2024 auf rund 46 Prozent im Jahr 2025 – und soll sich weiter stabilisieren. Der Finanzierungshaushalt 2026 zeigt einen positiven Geldfluss aus der operativen Gebarung von 550.600,– EURO, was Spielraum für Investitionen und Tilgungen schafft.
Jenbach setzt heuer vor allem auf Sanierung und Werterhalt. Dazu zählen unter anderem die Neugestaltung des Vorplatzes beim Gemeindeamt, die Erneuerung der Forstmeile, sowie die Sanierung der Tennisplätze. Ein großer Budgetposten entfällt auf Bildung und Kinderbetreuung: Rund 4,7 Mio EURO fließen in Kindergärten, Kinderkrippen und Hort. Weitere Mittel gehen an Mittelschule (711.200,–), Volksschule (590.300,–) sowie Jugendzentrum und Pflichtschulbeiträge. Im Gesundheitsbereich zahlt Jenbach rund 881.700,– EURO an Bezirkskrankenhäuser sowie über 110.000,– EURO für Rettungsorganisationen.
An Einnahmen stehen unter anderem 7,7 Mio EURO aus Kommunalsteuer, sowie knapp 8,9 Mio EURO aus Ertragsanteilen zur Verfügung. Gebühren werden heuer je nach Bereich moderat um rund vier bis zehn Prozent erhöht.




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