Hat man keinen Schutz in der Nähe, gilt es, sich in Kauerstellung auf einem isolierenden Gegenstand wie den Rucksack zu hocken, um eine mögliche Schrittspannung zu vermeiden.Land Tirol
Gewitter: Richtiges Verhalten kann Leben retten
Die Tiroler Bergwelt lockt im Sommer mit atemberaubender Natur und frischer Höhenluft. Wer jedoch sicher wandern möchte, sollte Wetterzeichen frühzeitig erkennen, und sich im Ernstfall richtig verhalten.
TIROL/ÖSTERREICH Auch in den Sommermonaten sind Tirols Berge ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber. Mit der warmen Jahreszeit steigt jedoch auch die Gefahr von Gewittern. Besonders in den Nachmittagsstunden können sich Wärmegewitter rasch und überraschend entladen.
Das Land Tirol und der Österreichische Alpenverein appellieren daher, die Wetterlage ernst zu nehmen und grundlegende Verhaltensregeln zu beachten: Um bei der Bergtour gar nicht in ein Gewitter zu kommen, braucht es neben der sorgfältigen Planung und dem frühen Aufbrechen auch ein wachsames Auge auf die Wetterentwicklung, um die Tour rechtzeitig abzubrechen. Wird man dennoch von einem Gewitter überrascht, gibt es einfache Verhaltensregeln zu beachten: Ausgesetzte Erhebungen wie Grate, Gipfelkreuze oder freistehende Bäume sollte man so schnell wie möglich verlassen. Auch die Nähe zu Stahlseilen oder Felswänden sollte vermieden werden. Im besten Fall gibt es eine Hütte, große Felsnische, oder Mulde in der Nähe, die zum Schutz aufgesucht werden kann. Ist das nicht möglich, gilt es, sich in Kauerstellung auf einem isolierenden Gegenstand wie den Rucksack zu hocken, um eine mögliche Schrittspannung zu vermeiden.
Verhaltensregeln bei Gewitter:
– Sorgfältige Tourenplanung im Vorfeld
– Früher Start der Bergtour
– Wetterentwicklung und Alarmzeichen beachten
– Rechtzeitiges Umkehren
– Im Notfall Schutz suchen









