V.l.: Hans Moser (Obmann Alt-Tyroler Schützen), Hermine Orian und Christian Machard vom österreichischen Generalkonsulat in Mailand.AHBT

"Ich bin eine Österreicherin!"

Seit über 10 Jahren kämpft die Südtirolerin Hermine Orian um die Österreichische Staatsbürgerschaft. Der Andreas-Hofer-Bund unterstützt sie dabei.

TIROL/SÜDTIROL Hermine Orian ist mit 103 Jahren die letzte noch lebende "Katakomben-Lehrerin" in Südtirol. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden deutschsprachige Südtiroler teils verfolgt, ihre Kultur und Sprache wurden verboten. In sogenannten "Katakomben-Schulen", in Kellern im Untergrund, unterrichteten mutige Lehrer wie Frau Orian Südtiroler Kinder in ihrer Mutter-Sprache Deutsch. "Es war ein ständiges Versteckspiel mit drohenden Razzien und hohen Strafen", sagt Orian.

"Als Österreicherin sterben"

Hermine lebt nun in Schenna bei Meran. Ein letzter Wunsch bleibt jedoch noch immer offen: Sie wünscht sich sehnlichst den rot-weiß-roten Pass: "Ich wurde als Österreicherin geboren und will als Österreicherin sterben", sagt sie... Unterstützung bekommt sie vom Andreas-Hofer-Bund Tirol (AHBT) und den Alt-Tyroler Schützen, die das Innenministerium, den Bundeskanzler und den Bundespräsidenten auf dieses Anliegen mehrfach hinwiesen. "Wir haben auch auf ihre Verdienste verwiesen", sagt Alois Wechselberger, Obmann des AHBT Tirol.

Link zum Servus-TV Bericht: www.servustv.com/aktuelles/v/aa8485397fb74lrlh855/


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