Der Kramscher Sandro Kopp unterlag im Finale des IFT World Tennis Tour dem Russen Roland Slobodchikov mit 6:2 und 6:0.

Sandro Kopp: Mit Wildcard bis ins Finale

Es war die Woche des Sandro Kopp. Der Kramsacher Tennisspieler musste sich beim Future-Nachfolger in seiner Heimat erst im Finale dem Russen Ronald Slobodchikov geschlagen geben.

KRAMSACH Pünktlich zum Finale der 19. IFT World Tennis Tour in Kramsach, dem Nachfolge-Turnier des beliebten Futures, öffnete sich am Sonntag, 21. Juli, die Wolkendecke und die Sonne strahlte vom Himmel.

Der Russe Ronald Slobodchikov zeigte im Finale des IFT-World-Tennis-Tour-Turniers groß auf und gewann eindeutig.

Das Finale selbst startete spannend. Während der ersten vier "Games" waren der Lokalmatador Sandro Kopp und der Russe Roland Slobodchikov auf Augenhöhe. Doch nach dem Stand von 2:2 spielte der Russe groß auf und zog davon. Im restlichen Spiel zeigte er beeindruckende Schläge und traf die Linien oftmals genau. Mit 6:2 und 6:0 dominierte Slobodchikov das Finale.

Kopp: "Beste Leistung!"

Der 19-jährige Kopp ist mit seinem Heim-Turnier trotzdem zufrieden: „Vor Heimpublikum zu spielen ist natürlich etwas besonderes. Ich konnte die beste Leistung zeigen, die ich je gebracht habe. Es war eine tolle Erfahrung“, sagt er im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER.
Finalgegner Slobodchikov war aber übermächtig: „Ich habe viele Matches gespielt, stand die gesamte Woche am Platz und war auch etwas müde. Ich konnte nicht mein ganzes Können ausspielen – der Gegner hat aber auch sehr gut gespielt“, sagt Kopp.

Sandro Kopp war mit dem Turnier in Kramsach sehr zufrieden.

Er war nur durch eine Wildcard vom TC Kramsach in das Hauptfeld gerutscht – mit seiner Weltranglisten-Platzierung wäre er  beim IFT-Turnier nicht startberechtigt gewesen.

Wildcard des TC Kramsach

Um so größer war die Freude des Veranstalters, dass Kopp die Zuschauermassen in die Sonnwendjoch-Arena lockte. Der Lokalmatador hatte zwar im Finale keine Chance, dennoch freute sich auch die Turnierleitung, "dass nach neun Jahren (damals Future-Gewinner Johannes Ager, Anm.) weider ein Kramsacher im Finale steht", sagte Werner Auer bei seiner Ansprache nach dem Finale.

Die Tribühnen der "Sonnwendjoch-Arena" waren während des Finales sehr gut besetzt.

Im Doppel erreichte der Kramsacher Lokalmatador Sandro Kopp gemeinsam mit seinem Trainingspartner Mick Veldheer das Semifinale. Das Doppelturnier konnte das österreichisch-australische Duo Lukas Krainer und William Ma gewinnen.