Pendlerförderung für Arbeitnehmer

Die Kosten der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind grundsätzlich durch den Verkehrsabsetzbetrag abgegolten, der allen aktiven Arbeitnehmern unabhängig von den tatsächlichen Kosten zusteht.

NATIONAL Eine (zusätzliche) Pendlerpauschale in der Form von Werbungskosten kann berücksichtigt werden, wenn die einfache Wegstrecke 20 Kilometer übersteigt und die Benützung von Massenverkehrsmitteln zumutbar ist (= kleine Pendlerpauschale). Die große Pendlerpauschale steht zu, wenn kein Massenbeförderungsmittel zumutbar ist, oder bei einer Behinderung (wie z.B. Blindheit) und wenn die einfache Wegstrecke zwei Kilometer übersteigt.
Die Benützung eines Massenbeförderungsmittels ist immer zumutbar, wenn die Fahrt bis zu 60 Minuten dauert. Bei einer Zeitdauer von über 120 Minuten ist immer von einer Unzumutbarkeit auszugehen
Zusätzlich ergibt sich der Anspruch auf den "Pendler-EURO", diese beiden Absetzbeträge mindern direkt die zu zahlende Steuer und gelten auch für Teilzeitkräfte. Ob die Pendlerpauschale und der Pendler-EURO zustehen, ist zwingend mit dem "Pendlerrechner" zu ermitteln, diesen findet man auf der Website des Finanzministeriums und kann bei Anspruch vom Arbeitnehmer direkt monatlich beim Arbeitgeber oder jährlich im Nachhinein bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden.


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