Tirol könnte theoretisch derzeit fast alle COVID-Intensivpatienten von ganz Österreich aufnehmen... tirol kliniken/Berger

Spitäler in Tirol: 54 Intensiv-Betten frei!

Der Schutz älterer Menschen und die Betten-Kapazität in den Spitälern. Das sind die Hauptgründe für die scharfen Maßnahmen während der CORONA-Pandemie. In Tirol ist die Lage diesbezüglich unter Kontrolle...

TIROL In Tirol läuft aktuell die Phase 2 des Impfplans. In den Gemeinden sind die Bewohner der Altersheime durchgeimpft, etliche haben auch bereits die Zweitimpfung erhalten. Nun läuft die Impfung der über 65-jährigen, aktuell auch mit ASTRA-ZENECA. Etliche Menschen bemerken nach der Impfung leichte Schmerzen an der Einstichstelle und leichte bis mittlere Symptome eines grippalen Infektes. Ärzte raten zur Einnahme von Mexalen (kein Aspirin, da dieses blutverdünnend wirkt!) einige Stunden nach der Impfung sowie am nächsten Morgen zum Frühstück. Bei weiteren Problemen sollte man den Arzt konsultieren.

Meldungen über Sterbefälle durch Impfungen gab es bislang in Tirol nicht. Mit Stand Mitte April haben in Tirol fast 160.000 Menschen eine Erstimpfung erhalten.

Betten-Situation in Tirol

In Tirol gibt es aktuell 4.158 Betten in öffentlichen Krankenanstalten und 1.073 Betten in privaten Krankenanstalten. Damit ist das Bundesland gut versorgt. Bezüglich Intensivbetten gibt es aktuell 188 für Erwachsene in öffentlichen Krankenhäusern und 28 Intensivbetten für Kinder. Dazu kommen drei Betten in privaten Krankenanstalten.

Situation in Tirol Mitte April

Mitte April werden in Tirol 137 Menschen mit COVID-19-Infektion in Krankenhäusern behandelt. 32 davon liegen auf einer Intensivstation. Damit ist die Lage im Bundesland unter Kontrolle, 54 Intensivbetten sind derzeit frei, wobei es hier auch mehr um die Personal-Reserven als um die reine Bettenanzahl geht.
Tirol hat Mitte April übrigens eine 7-Tages-Inzidenz von 187,4, Österreich steht bei 213,3. Noch 9 Menschen sind derzeit aktiv an der Südafrika-Variante erkrankt, die Zahl der in ganz Tirol COVID-Positiven liegt derzeit bei 2.130 Personen. Über 53.500 Tirolerinnen und Tiroler sind bereits genesen.


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