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„Wer weiter denkt, kauft näher & gesünder ein“

Freitag, 09 Oktober 2015
Freigegeben in Lokales
KUNDL (klausm) „Wer weiter denkt, kauft näher & gesünder ein“, so titelte die Einladung zu einem interessanten Informationsabend am Donnerstag den 08. Oktober in Kundl. Die beiden Referenten, Mag. Angelika Kirchmaier (Touristikkauffrau, Köchin, Diätologin, Gesundheitswissenschafterin und Bestsellerautorin), sowie Fritz Gurgiser (Obmann Transitforum Austria-Tirol sowie Staatspreisträger für Natur und Umweltschutz). Veranstalter dieses Informationsabends war der Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss Kundl mit Obmann Thomas Unterrainer. Unter den Besuchern auch Bgm Anton Hoflacher und Vize-Bgm Michael Dessl. Im Anschluss an den spannenden Abend lud der Veranstalter zu einer Verkostung von lokalen und regionalen Spezialitäten aus dem Kundler Bauernladen und dabei konnten die Besucher ausgiebig diskutieren.

Angelika Kirchmaier hob hervor, dass im Lebensmittelbereich noch nie so viel geschummelt wurde als heute, zeigte aber nicht nur auf sondern lieferte Beispiele wonach man gute Qualität bei der Wahl seiner Lebensmittel erkennen könne, wie sich diverse Lebensmittelzusätze auf die Gesundheit auswirken würden und wie man trotz bester und meist hochpreisiger Lebensmittel sein Familienbudget entlasten könne. Ihr Fazit am Ende des Abends: „Ein paar Cent mehr für gesunde, regionale und saisonale Lebensmittel sind in jedem Fall billiger als teure Pillen und Behandlungen.“

Fritz Gurgiser, mittlerweile seit fast 30 Jahren unterwegs, für manche ein ziemlich unbequemer, weil kampferprobter Profi in Fragen der Regional- und Kreislaufwirtschaft, einer, der sich eigentlich schon immer für eine gesunde Umwelt, für gute Arbeitsplätze in Gewerbe, Handel und Industrie einsetzt, einer, der längst selbst zur unverwechselbaren Marke geworden ist, resümierte am Vortragsabend in Kundl: „ Nur wer Gewerbe und Bauern eine Chance gibt, sichert Arbeitsplätze, unser Sozialsystem ebenso wie die Strukturen im ländlichen Raum, daher plädiere ich für gesunde regionale Kreislaufwirtschaft statt globaler Plünderung und Raubbau.“

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