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Historische Tinzl-Messe in Schwaz

Das Frundsbergfähnlein (Bildmitte) in Begleitung historisch gewandeter Wache Das Frundsbergfähnlein (Bildmitte) in Begleitung historisch gewandeter Wache Madersbacher
SCHWAZ (klausm) Bereits im Mittelalter sollen Handwerker und Gewerbetreibende in einer Bittmesse, der Tinzlmesse nämlich, im Volksmund auch Tinzlkirchen genannt, um ein wirtschaftlich gutes, ertragreiches Jahr für ihre Zünfte gebeten haben. „Tinzl“ steht für „Zunft“ und daher kann vor diesem Hintergrund auch die Tinzlmesse in Schwaz am Sonntag den 12. Jänner gesehen werden. Von den Schwazer Tabakwerken seinerzeit übernommen und zu neuem Leben erweckt, wird dieses traditionelle Ereignis heute von den heimischen Wirtschaftstreibenden fortgeführt und damit hoch gehalten.

An der Gestaltung der Tinzlmesse in der prächtigen gotischen Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wirkten neben Handwerksmeistern und Lehrlingen mit ihren Zunftstangen, die historisch gewandete Abordnung des Frundsbergfähnlein’s, der Gesellenverein der Kolpingsfamilie Schwaz, den Meisterrunden sowie ehemalige Mitarbeiter der Tabakfabrik mit. Zelebriert hat den Gottesdienst Pfarrer Mag. Martin Müller. Unter den Kirchgängern auch Bgm Dr. Hans Lintner und Vize-Bgm Mag. Martin Wex.

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Letzte Änderung am Sonntag, 12 Januar 2014 12:12
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