Ein Teil des Baumes musste Stück für Stück entfernt werden, um umliegende Gebäude nicht zu gefährden. Bei der Fällung war Präzision gefragt.

100-jährige Linde musste weichen

Länger, als alle Nachbarn leben, war die große Linde am Gangal-Bühel in Kramsach Teil des Ortsbildes. Doch das Fällen des Baumes war nötig: Mehrmals waren bereits morsche Äste herabgestürzt. Es wird ein Ersatzbaum gepflanzt.

KRAMSACH Am 19. April schlug die letzte Stunde der alten Linde am Gangal Bühel. Dazu Ing. Michael Bertagnolli vom Bauamt Kramsach: "Laut einem Sachverständigen-Gutachten gab es in der Krone des Baumes sehr viel Totholz, dazu mehrere kleine Höhlungen. In etwa drei Meter Höhe befand sich zudem eine große Höhlung, in der Fäulnis und das Bohrmehl von Insekten festgestellt wurde. Zusätzlich war die gesamte Krone von Misteln überwuchert..." Kurzum: Eine Fällung war unvermeidlich. Bereits mehrmals waren in der Vergangenheit Äste oder Astteile vom Baum gefallen, heißt es. Im Gutachten des Sachverständigen wurde daher die Fällung dringend empfohlen, da die Linde offenbar eine Gefahr für Personen und Sachen dargestellt hat. Die Gemeinde teilt jedoch mit, dass ein Ersatzbaum gepflanzt wird.


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