Auf der Website des Onlinehändlers Shein werden permanente Sonderangebote suggeriert.Website shein.com
Eine negative Schlagzeile nach der anderen
Schätzungen zufolge erwirtschaftete der chinesische Onlinehändler „Shein“ im Jahr 2025 bereits 174 Mio. EURO Umsatz allein in Österreich. Der umstrittene Anbieter steht aktuell aber einmal mehr in der Kritik...
WELT Die chinesische Billighändler-Plattform „Shein“ lieferte in den vergangenen Monaten etliche negative Schlagzeilen: Im Herbst 2025 ließ Greenpeace 56 Kleidungsstücke von Shein auf Chemikalien untersuchen. Besonders Outdoorjacken enthielten sogenannte Ewigkeitschemikalien der PFAS-Gruppe, die zum Teil in der EU verboten sind. Ewigkeitschemikalien bauen sich kaum ab, können das Immunsystem schwächen und stehen im Verdacht, Krebs oder Fruchtbarkeitsprobleme zu verursachen. Auch die Schwermetalle Blei, Cadmium und weitere Weichmacher wurden festgestellt. Im November stellte die französische Verbraucherschutzbehörde bei der Beschlagnahmung von rund 200.000 Paketen teils schwere Mängel fest. Demnach sollen 80 Prozent der Produkte gegen EU-Sicherheitsstandards verstoßen haben. Der Handelsverband und Greenpeace forderten daraufhin eine europaweite Sperre der Plattform. Kurz darauf leitete die EU-Kommission ein Verfahren gegen Shein ein. Neben dem Verkauf kindlich aussehender Sexpuppen konnten Kunden vorübergehend auch genehmigungspflichtige Waffen sowie Medikamente auf der Plattform erwerben. Das eröffnete Verfahren der EU-Kommission konzentriert sich neben den illegalen Produkten auch auf das mutmaßlich süchtig machende Design der Website.








