Bürgermeister Werner Entner und die neue Klimaschutz-Beauftrage der Gemeinde Münster, Renate Doppelbauer, freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Münster hat eine Klimaschutz-Beauftragte

Mit Renate Doppelbauer gibt es seit kurzem eine Klimaschutz-Beauftragte in Münster. Aus privaten Interesse absolvierte sie den Kurs und möchte ihr Wissen nun in der Gemeidne einbringen.

MÜNSTER Seit kurzem steht Renate Doppelbauer dem Münsterer Gemeinderat und den Gemeindebürgern als Klimaschutz-Beauftragte unterstützend zur Seite. Sie absolvierte den Praxislehrgang zur "kommunalen Klimaschutzbeauftragten". "Durch das Corona-Virus hat sich der 'offizielle Start' allerdings etwas nach hinten verschoben", erklärt der Münsterer Bürgermeister Werner Entner (TEAM ENTNER). Die Kosten für diese "aufwendige Ausbildung" (O-Ton Entner) zur Klimaschutzbeauftragten wurden jeweils zur Hälfte vom Land Tirol und der Gemeinde Münster getragen.

"Renate hat sich selbstständig, damals noch ohne Gemeinderatsbeschluss gemeldet, dass sie diesen Kurs machen möchte", erzählt Entner. Im Gemeinderat wurde die Anstellung und somit auch die Kostenübernahme für den Kurs im Mai 2019 beschlossen.

Mailadresse und Sprechstunde

"Jetzt starten wir richtig durch", erzählen Bürgermeister und die Klimaschutzbeauftragte unisono. Renate Doppelbauer bekommt eine eigene E-Mail-Adresse und eine Sprechstunde (nach Vereinbarung) zum Thema Klima. Ihre Ausbildung dauerte zwei Tage und durch diese kann sie ein breites Spektrum an Wissen anbieten. Die Initiative ging von ihr aus: "Letztes Jahr entschied ich mich, den Lehrgang zu machen. Das Thema Umwelt interessiert mich auch persönlich. Klima- und Umweltschutz ist mir ein großes Anliegen", freut sie sich auf die Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Durch diese Zusammenarbeit kann sie ihr Wissen weitergeben und "in der Gemeinde einen Beitrag leisten", sagt sie.

Hauptaugenmerk Verkehr

Ihr Hauptaugenmerk liegt beim Thema Mobilität. Durch die Landesstraße gibt es viel Verkehr in Münster. Doppelbauers Ziel ist es, den Individualverkehr etwas einzudämmen und den Münsterern Alternativen aufzuzeigen. Die ersten Ideen werden zur Zeit geprüft: Es wurden bereits Gespräche über ein Dorftaxi  - ähnlich dem in Angerberg - geführt, außerdem ist die Mitfahrbörse Ummadum im Gespräch.

"Für uns ist es sehr wertvoll, dass Renate ihr Interesse und ihr Wissen zum Thema Umwelt in der Gemeinde zur Verfügung stellt", sagt Entner.

Bereits 76 Klimabündnis-Gemeinden in Tirol

In Tirol gibt es bereits 76 Klimabündnis-Gemeinden und „diese bieten bereits sehr viel an“, erklärt Doppelbauer. Münster ist seit 2018 dabei. Doppelbauer versuche die besten Informationen für die Gemeinde herauszuholen und welche Projekte man umsetzen und auch adaptieren kann.

In Zukunft kann man dann einiges von Doppelbauer auf der Website, im Gemeindeblatt oder auch bei verschiedenen Veranstaltung sehen, lesen und hören.


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