Der neue SUZUKI E-Vitara stellte sich kürzlich dem ROKU-Test.
Der brandneue SUZUKI E-VITARA im Härte-Test
Ganz frisch am Markt – und schon vom ROFAN-KURIER getestet: Die Redaktion konnte kürzlich den neuen SUZUKI e-VITARA auf Herz und Nieren prüfen. Es ist das erste Elektro-Auto von SUZUKI. Der Einstiegs-Preis mit Allrad und großem Akku liegt bei 39.990,– EURO.
ÖSTERREICH Seit Jänner 2026 steht der neue SUZUKI e-VITARA bei den Händlern. Das elektrische Erstlings-Werk aus Japan ist auf den ersten Eindruck recht gelungen: Die Front-Partie besticht mit tollem Desing. Wenn hier gewisse Ähnlichkeiten auffallen, ist das durchaus möglich: Es handelt sich hier um den zumindest zwei-eiigen Bruder vom TOYOTA URBAN CRUISER.
Ausführungen
Den E-VITARA gibt es hierzulande als Einstiegs-Modell mit 2-Rad-Antrieb mit 49 kWh Akku. Der kostet in der Ausführung „CLEAR“ 33.590,– EURO. Mit diesem Akku soll der SUZI 344 km Reichweite schaffen. Man kann den Heckantriebler noch aufrüsten: In der Ausstattung „SHINE“ verfügt er über einen 61 kWh-Akku und zusätzliche Ausstattungs-Merkmale.
Dann für 36.590,–.
Die 61 kWh sind mit Zweirad-Antrieb für bis zu 426 km Reichweite gut.
Die teuerste Version kommt dann auf 39.590,–- statt Heckantrieb, kombiniert mit einer geräumigen und praktischen prägt.
Natürlich gibt es den SUZUKI auch als Allrad. Das ist bei SUZUKI Pflicht! Dafür ist diese Marke bekannt...Die Allrad-Variante kommt ausschließlich mit 61 kWh-Akku. Das ist gut so: Hier sinkt die maximale Reichweite auf 395 km. An Ausstattungs-Varianten gibt es hier „SHINE“ für 39.990,– EURO brutto und „FLASH“ für 42.990,– EURO brutto.

Im ROKU-Test durch Eis und Schnee
Getestet wurde der SUZI beim ROFAN-KURIER vor dem Frühlings-Einbruch, bei kalten Temperaturen. Wie immer haben wir dem Testobjekt nichts geschenkt: Rasante Autobahn-Fahrten mit mehreren Insassen aber auch Tiefschnee-Fahrten und Bergstraßen, das alles kombiniert mit Sitzheizung und Heizung haben die Reichweite unter 300 km gedrückt. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, sondern sogar „gut“! Auch Fahrzeuge mit weit mehr Akku-Kapazität kommen bei diesem Einsatz-Profil nicht viel weiter, als der Elektro-SUZI.
Durch Eis und Schnee
Bei der Tiefschnee-Fahrt auf einer verschneiten Bergstraße konnte der SUZI zeigen, was er kann: Eine verschneite Steigung, die ansonsten wohl nur wenige PKW im Winter stemmen, hat ihm kaum gefordert. Hier war die Grenze des Möglichen noch nicht erreicht. Natürlich ist auch das Fahrwerk für leichtes Gelände bestens geeignet und schluckt kleinere Unebenheiten ganz problemlos. Tipp: Wer den E-SUZI kauft, sollte auf jeden Fall den größeren Akku nehmen.
Innenraum...
Display und Steuerung sind gut. Der Innenraum wirkt modern. Die Sitze sind bequem, auch große Fahrer haben problemlos Platz. Der SUZI ist ein Fünfsitzer, für die Rückbank ist das aber eher „Theorie“, wobei man hier drei Kinder mitnehmen kann. Oder hinten eben zwei Erwachsene. Gute Idee: Die Rückbank ist um 16 cm verschiebbar: So können entweder Mitfahrende mehr Beinfreiheit genießen, oder man nutzt die Möglichkeit für mehr Kofferraum. Diese 16 cm machen den Unterschied zwischen 238 Litern oder 310 Litern Kofferraum.

Fazit
Gut gelungener Allrad-Elektro-SUV, der auch Gelände kann. Die üppige Mittelkonsole hätte nicht sein müssen. Ein größerer Akku als dritte Option wäre eine gute Ergänzung.
Technische Daten
V-Max: 150 km/h
0-100 km/h (4WD): 7,4 Sek.
Leistung: 184 PS
Reichweite WLTP: 395 km
Akku: 49 o. 61 kWh
Laden: AC=11 kW, DC? Diese Angabe fehlt auf der Internet-Seite von SUZUKI, man gibt die Dauer am Schnell-Lader aber mit „30 Minuten“ an.
Kofferraum: 238 bis 1052 Liter
Zuladung: 460 kg
Anhänger-Last: bis 1.500 kg
Garantie Fahrzeug: 4 Jahre oder 100.000 km.
Garantie 3 Jahre auf das Fahrzeug, Akku: 8 Jahre/160.000km (im Prospekt keine Angabe gewährleisteten Akku-Kapazität)
Abmessungen: L 4,27 m x B 1,8 m x H 1,63 m.
Bodenfreiheit: 18 cm.











