Bgm. LA Ing. Alois Margreiter zeigt auf sein Breitenbach. Mögliche Überflutungen stellen keine Gefahr dar.

Neuer Gefahrenzonen-Plan für Breitenbach!

Gefahrenzonenpläne sind eine Vorhersage möglicher Überflutungen. Dadurch kann man sich auf Hochwasser vorbereiten. In Breitenbach erstellte man kürzlich einen Gefahrenzonenplan.

BREITENBACH Vorrausschauende Gefahrenzonenpläne werden in vielen Tiroler Gemeinden gemacht. "Es erfolgt die Ermittlung und Darstellung des aktuellen Zustandes der Hochwassergefährdung. Daraus können wir die Überflutungsflächen ablesen und beurteilen", sagen DI Dr. Lukas Umach und DI Dr. Gerhard Kapeller (beide Land Tirol, Abteilung Wasserwirtschaft). Durch diese Gefahrenzonenpläne wird beurteilt in welchen Bereichen sicher gebaut werden kann.

Unterteilung in drei Zonen

Die Gefahrenzonenpläne werden in drei Zonenabgrenzungen unterteilt: Die rote und die gelbe Gefahrenzone, sowie der rot-gelb-schraffierte Funktionsbereich. Getrennt werden diese drei Zonen anhand ihrer Fließgeschwindigkeit und ihrer Wassertiefe in den verschiedenen Bereichen. Die rote Gefahrenzone ist die höchste Gefahrenstufe und gleicht einem Gewässerbett, in dem es Bereiche möglicher Ufereinbrüche gibt.

"Keine Auswirkung"

Das Projektgebiet erstreckt sich vor allem entlang der Bäche in Breitenbach (Fellentalerbach und Dorfbach). Sollte es zu einem starken und lang andauernden Gewitter kommen, muss sich die Gemeinde Breitenbach allerdings keine großen Sorgen machen. Mögliche Überflutungen stellen keine Gefahr dar. "Für die Gemeinde hat es keine Auswirkung auf bauliche Entwicklungen", sagt Bgm. LA Ing. Alois Margreiter.


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