Bestattung Walter Linser informiert.Foto Ascher

Stilles Abschiednehmen

An den Höhepunkten der Pandemie konnten wir Teile der uns vertrauten Bestattungskultur nicht praktizieren – zum Beispiel das Rosenkranz-Beten. Viele Angehörige luden deshalb auf der Trauerparte zum stillen Abschiednehmen am Ort der Aufbewahrung ein.

Oft wurden dazu auch Lichter und Kerzen als letzter Gruß hinterlassen. Das stille Abschiednehmen ist ein schöner Brauch, den es auch vor der Corona-Pandemie schon gab. Die Möglichkeit dazu bestand immer schon, nur wurde sie seltener genutzt. Es scheint, als würde sie nun das Rosenkranz-Beten ersetzen. Doch wie gut tut uns das? Für die Angehörigen ist es tröstlich zu sehen, dass Verwandte und Freunde Anteil nehmen an ihrem Verlust. Das Abschiednehmen konzentriert sich nicht allein auf den Tag des Begräbnisses, sondern dehnt sich auf mehrere Tage aus. Zeit, die die Angehörigen brauchen, um das Geschehene zu erfassen, um loslassen zu können. Das gemeinsame Beten ist Ausdruck der gemeinsamen Verbindung. Wir können das Gebet als Einladung verstehen, uns selbst diese halbe Stunde zu schenken. Um einfach nichts zu tun, den Kopf frei zu machen. Und zugleich den Angehörigen durch unser Da-Sein beizustehen. - Anzeige -
Ihr Walter Linser

Bestattungsinstitut Linser Wörgl,
Krematorium Kramsach,
Tel. 050-1717-150,
Web.: https://www.linser.co.at/
Mail.:


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