Die Kinder der Kramsacher Tiger-Gruppe beim Martini-Umzug am 11.11 mit Veronika Knoll (re.).

Ein Hauch Normalität beim Martini-Umzug!

Es war vor dem Lockdown, als im Kindergarten Kramsach zum Martini-Umzug geladen wurde. Den Gruppen stand es frei, den Umzug zu veranstalten. Die Tiger-Gruppe hatte sich "dafür" entschieden und gab den Kinder damit einen Hauch Normalität in dieser beklemmenden Zeit.

KRAMSACH "Ich gehe mit meiner Laterne..." sangen die Kinder der Tigergruppe laut und voll Freude, als sie am Abend des 11. November vom Kindergarten zum Gemeindeamt marschierten. Veronika Knoll, Leiterin der Gruppe, hatte sich sehr zur Freude der Kinder und Eltern, für die Durchführung des Martini-Umzuges entschieden. Freilich unter Einhaltung etlicher Auflagen: So durften die Eltern diesmal den Marsch nicht begleiten und jeweils nur ein Elternteil sollte – mit Abstand und Maske – am Gemeindeplatz zur Gruppe stoßen, um die kleinen Martini-Umgänger abzuholen. Vor dem Gemeindeamt sangen die Kinder dann noch für die Eltern das Martini-Lied und präsentierten die – mit Hilfe ihrer Kindergarten-Betreuerinnen Tamara Lindner und Lydia Lönig gebastelten – Laternen. Nicht alle Gruppen boten heuer den Martini-Umzug an. Und jene Gruppen, die den Umgang veranstalteten, teilten sich die Zeit so ein, dass immer nur eine Kindergarten-Gruppe unterwegs war. In früheren Jahren marschierten hier alle Gruppen zugleich durch´s Dorf und trafen sich dann am Festplatz vor dem Volkspielhaus. Ansteckungen oder andere Probleme gab es beim Umgang nicht: Die Eltern hielten sich diszipliniert an alle Vorgaben, alle Auflagen wurden genau eingehalten.

Autor: Mag. Christian Mück, Rechte: MP MEDIA & POWER GmbH - ROFAN-KURIER


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