Eine Visualisierung des Rohbaustollens in Angath. Die ÖBB will in Kürze mit den Vorarbeiten starten.ÖBB/GC Vision

Angath: ÖBB präsentiert geplanten Stollenbau

Als ersten wichtigen Schritt für den Bau des neuen Eisenbahntunnels zwischen Schaftenau und Radfeld errichten die ÖBB ab 2023 einen Rohbaustollen. Die Vorarbeiten starten in Kürze...

ANGATH Die Umsetzung des zweiten Ausbauschrittes für die neue Unterinntalbahn rückt näher. Derzeit arbeitet das Projektteam der ÖBB intensiv an der Detailgenehmigung des Vorhabens. Parallel dazu sind bereits erste Vorarbeiten für den Bau eines Rohbaustollens angelaufen. Im vergangenen Herbst haben die ÖBB erste ökologische Ausgleichsmaßnahmen in Angath eingerichtet. In Kürze starten die Arbeiten zur Einrichtung der Baustelleninfrastruktur in Angath.

Vorarbeiten und Stollenbau

In Kürze will die ÖBB mit den Arbeiten für die Vorbereitung der Baustelleninfrastruktur in Angath starten. Im Vordergrund stehen die direkten Anbindungen des Baufeldes an die Inntalautobahn und die Erschließung zur Landesstraße. Die Errichtung von Baustraßen, die Umlegung der TIGAS-Leitung, ein Retentionsbecken für Hang- und Tunnelwässer sowie die Arbeiten im Bereich der Einrichtungsfläche dauern voraussichtlich bis Ende des Jahres 2022. Der geplante Rohbaustollen wird mehr als 2,6 Kilometer an der Hangflanke des Angerbergs in Richtung Breitenbach am Inn vorgetrieben. Der Bau eines mehr als 100 Meter langen Abschnitts des zukünftigen Bahntunnels ist ebenfalls vorgesehen. Als Bauzeit für den Rohbaustollen haben die ÖBB zwei Jahre veranschlagt.


ROFAN-KURIER - Unabhängige Regionalzeitung im Tiroler Unterland © 2022

Suche

Startseite