Aufgestellte Container: Die Volksschule in Alpbach ist in die Mittelschule übersiedelt. Die Mittelschule hat ein Geschoss für die VS freigemacht.
Klarer Investitions-Schwerpunkt in Alpbach
Trotz angespannter finanzieller Lage setzt die Gemeinde Alpbach im heurigen Jahr klare Schwerpunkte: Bildung und Betreuung stehen im Mittelpunkt des Budgets 2026. Die Höhe der frei verfügbaren Mittel beträgt dabei 7.000,– EURO.
ALPBACH Auch Alpbachs Bgm. Markus Bischofer (OLA) stand dem ROFAN-KURIER beim diesjährigen Budget-Interview Rede und Antwort: "Der Voranschlag 2026 ist maßgeblich auf die Umbaumaßnahmen des Kindergartens und der Kleinkindbetreuung im ehemaligen Volksschulgebäude ausgerichtet. Auch die Neuerrichtung der VS Alpbach im Bereich der Mittelschule ist berücksichtigt."
Steht wenig zur Verfügung
Wie auch bei den anderen Gemeinden im Budget-Interview gibt es in Alpbach heuer ein negatives Netto-Ergebnis von 343.300,– EURO im Ergebnishaushalt. Den Erträgen von rund 9,6 Mio. EURO stehen Aufwendungen in der Höhe von rund 9,9 Mio. EURO gegenüber. Ebenso muss Alpbach beim Finanzierungshaushalt zurückstecken: Die Erträge von rund 8,9 Mio. EURO decken nicht die geplanten Aufwendungen von rund 12 Mio. EURO. Die Höhe der frei verfügbaren Mittel beläuft sich auf 7.000,– EURO.
Projekt Bildungszentrum
Der negative Haushalt lässt sich unter anderem aber auf das Projekt „Bildungszentrum“ zurückführen: Am Areal der Mittelschule entsteht ein neues Volksschulgebäude. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 8 Mio. EURO mit 2,6 Mio. EURO an Subventionen. Zudem wird das bestehende Volksschulhaus für Kinderkrippe und -garten und umsorgtes Wohnen für 5.5 Mio. EURO umgebaut.
Gesundheit und Soziales
Der Sektor Gesundheit ist im Budget mit Kosten von 913.400,– EURO veranschlagt. Die Beiträge für das Bezirks- und Landeskrankenhaus bzw. für den Tiroler Gesundheitsfond machen davon 855.900,– EURO aus. Im Bereich Soziales sind insgesamt 1 Mio. EURO eingeplant. Davon gelten 180.600,– EURO als Beitrag für das SZ Münster und 45.000,– EURO als Anteil der Pflegeberatung der Gemeinde Reith. „Infrastrukturaufgaben sind ein wichtiger Bestandteil des Voranschlages – auch in Zeiten des vernünftigen Sparens bei den Ausgaben“, erklärte Bischofer.
Einnahmen
Bei den Einnahmen erhält Alpbach rund 3,3 Mio. EURO an Abgaben-Ertragsanteilen, 281.000,– EURO an Bedarfszuweisungen, Überschüssen etc. und rund 1,3 Mio. EURO aus eignen Steuern.









