Martin Grassberger sprach in seinem Vortrag über das Zusammenhängen von Boden, Mikrobiom, Ernährung und menschlicher Gesundheit.

Impulse für die Landwirtschaft der Zukunft

Der 6. Tiroler Bio-Bauerntag in der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz zeigte, wie eng Boden-Fruchtbarkeit, Ernährungssicherheit und gesellschaftliche Zukunftsfragen miteinander verbunden sind.

ROTHOLZ Unter dem Motto „Boden gut machen“ lud BIO AUSTRIA Tirol am 10. Februar zum 6. Tiroler Bio-Bauerntag in die LLA Rotholz. Landwirte und Interessierte trafen sich, um neue Perspektiven für eine nachhaltige, wirtschaftlich erfolgreiche und zugleich zukunftsfähige Landwirtschaft zu gewinnen.

Die „Haupt-Attraktionen“

Im Zentrum der Veranstaltung standen zwei Persönlichkeiten, die das Thema Boden aus unterschiedlichen, aber sich ergänzenden Blickwinkeln beleuchten.
Mit über 40 Jahren Erfahrung in der Hofberatung vermittelte Agraringenieur und Bodenexperte Dietmar Näser praxisnahe Strategien zur Förderung des Bodenlebens, Stabilisierung der Erträge und langfristigen Wirtschaftlichkeit landwirtschaftlicher Betriebe. Seine Arbeit zeigt, wie lebendige Böden die Grundlage für resiliente Agrarsysteme bilden.
Einen erweiterten Blick auf die Bedeutung gesunder Böden brachte Martin Grassberger, Mediziner, Biologe und Autor, ein. Grassberger verdeutlichte, warum Bodenfruchtbarkeit nicht nur ein agrarisches, sondern auch ein gesellschaftliches Zukunftsthema ist – denn die Qualität unserer Lebensmittel beginnt im Boden.

Die Veranstaltung beinhaltete zudem ein vielseitiges Wahlprogramm zu den Themen „Boden & Hof“, „Praxis und Betriebserfolg“ sowie „Zukunft gestalten & vermarkten“. Mit Vorträgen, Erfahrungsberichten und konkreten Werkzeugen für den Betriebs-
alltag dient der Bio-Bauerntag als wertvolle Plattform für Austausch und Inspiration.


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