LA Ing. Herwig Zöttl und Bezirkssprecherin Mag. Gabriele Madersbacher stellten noch vergangenes Jahr der Presse ihre Ideen für eine Alternative zum Einheimischentarif vor.
Liste-Fritz-Idee zu Rabattierung „verwässert“
Der Wegfall der „Einheimischentarife“ im Jahr 2024 bedeutete für Tiroler deutlich höhere Freizeitkosten. Die Liste Fritz bemühte sich bis vor kurzem noch um eine neue Lösung – jedoch ohne Erfolg.
TIROL Pressesprecher Mag. Andreas Madersbacher schilderte: „Man gibt auf der Plattform ein, welches Freizeitangebot man heute nutzen möchte – etwa Skifahren am Pitztaler Gletscher. Das System spuckt dann alle möglichen Rabatte aus, die es von den verschiedensten Anbietern gibt. Sollte ich Kunde bei einem dieser Anbieter sein, kann ich den Gutschein nutzen.“ So erklärte die Liste Fritz ihre Vorstellung für eine Lösung und gleichzeitig Alternative zu den Einheimischentarifen: Eine Plattform in Form eines landesweiten Vorteilsmodells.
Als erstes sollten dabei die TIWAG, IKB und Energie West als Tiroler Energieversorger an Bord geholt werden. Das erklärten LA Ing. Herwig Zöttl und Bezirkssprecherin Mag. Gabi Madersbacher noch im vergangenen Jahr im Wörgler Kirchenwirt. Als weitere Schritte hätte man Namen wie ÖAMTC oder AK an Bord geholt. Ziel war es auch private Firmen und Unternehmen dafür zu begeistern, um alle möglichen Freizeitangebote für alle Tiroler sichtbar zu machen. Nach dem Februar-Landtag gab die Liste Fritz aber bekannt, dass ihr Antrag zu einer solchen Plattform von den Regierungsparteien „durch einen Abänderungsantrag bis zur Unkenntlichkeit verwässert und somit faktisch beerdigt wurde.“ Bezirkssprecherin Mag. Gabriele Madersbacher: „Der Abänderungsantrag ist völlig substanzlos und zeigt, dass die Entlastung der Menschen für diese Landesregierung kein Anliegen ist.“









