Das Freibad mit Gebäude, in dem sich Hallenbad und Saunalandschaft befinden sollen. Visualisierung: Architekturbüro Haselsberger

Wörgl konkretisiert die Schwimmbadpläne

Das Regionalbad in Wörgl nimmt Formen an: Vor kurzem präsentierte die Stadt das Projekt für Frei- und Hallenbad mit geschätzten Gesamtkosten von rund 28 Mio. EURO.

WÖRGL Nach einem Jahr intensiver Vorbereitung präsentierte die Stadtgemeinde Wörgl Anfang Mai den aktuellen Stand der Schwimmbad-Planung, die bereits beim Land für die Förderung aus dem Bädertopf eingereicht wurde. Wenn alles planmäßig läuft, rechnet man im März 2027 mit dem Baubeginn des 28 Millionen-Projektes, das aus Frei- und Hallenbad sowie Saunalandschaft besteht. Der Wörgler Gemeinderat bewilligte die kalkulierte Projektkostenhöhe, die Betriebsabgangsdeckung sowie die Haftungsübernahme für einen Kredit bei der Sparkasse in Höhe von 1 Mio. EURO mit einer Laufzeit bis 31. März 2051.

Bgm. Michael Riedhart (ÖVP) erklärte: „Der Standort ist klar – das neue Regionalbad ist an der Federer Straße geplant und besteht aus drei Teilen.“
Auf einer Grundstücksfläche von rund 20.000 m² entsteht die Anlage, das Freibad mit Sportbecken (6 x 25 Meter Bahnen), ein Nichtschwimmer-Becken mit 340 m², ein Sprungbecken mit 140 m² und 5-m-Turm. Dazu ein Kinderbecken mit 140 m² und auf 500 m² kommen ein Beachvolleyball-, Tischtennis- und Spielplatz, auf 8.200 m² eine Liegewiese und ein Terrassen-Kiosk für rund 150 Sitzplätze. Das nach Osten erweiterbare Hallenbad umfasst ein Sportbecken mit 4 x 25 Meter-Bahnen für Schulschwimmen sowie ein Nichtschwimmerbecken. „Wir rechnen damit, dass beim Fließen der Landesförderung die Kosten für die Stadt Wörgl bei 9 bis 10 Mio. EURO liegen werden. Wenn wir keine Förderungen erhalten und nur das Freibad bauen, kostet es rund 10-12 Millionen Euro“, rechnete Riedhart vor.


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