DI Andrä Rupprechter (li.) wurde Ende Mai im Rahmen eines offiziellen Empfangs im General-Sekretariat des Rates in den Ruhestand verabschiedet.Rupprechter
Rupprechter: Ex-Minister im Ruhestand
DI Andrä Rupprechter (ÖVP) hat es weit gebracht: Vom politischen Mitarbeiter zum Abteilungs-Leiter, Minister, Nationalrat und Mitarbeiter im Generalsekretariat des Europäischen Rates...
BRÜSSEL/TIROL DI Andrä Rupprechter aus Brandenberg hatte am Freitag., 29. Mai, seinen letzten Arbeitstag. Rupprechter war das elfte Kind einer Brandenberger Bauernfamilie. Er studierte an der Universität für Bodenkultur Wien Agrarökonomie. Später wurde er Assistent des österreichischen Bauernbund-Direktors und 1989 Mitarbeiter im Büro des ehemaligen Landwirtschafts-Ministers Franz Fischler. 1995 wurde Rupprechter Abteilungs-Leiter im Landwirtschafts-Ministerium und einer von Österreichs Vertretern in der EU in Sachen Agrar-Angelegenheiten, unter anderem im EU-Rat als Sprecher Österreichs im Sonderausschuss Landwirtschaft, später dessen Vorsitzender und Sektionsleiter für Internationale und EU-Angelegenheiten im Landwirtschafts-Ministerium. 2013 wurde er schließlich selbst Landwirtschafts-Minister. Nach der Nationalrats-Wahl 2017 hielt Sebastian Kurz seine Ankündigung, Rupprechter werde wieder Minister, nicht. Auch die Zusage, er werde Nationalrats-Präsident, hielt man nicht... Rupprechter legte sein Mandat daraufhin zurück und widmete sich wieder seinen EU-Agenden.
37 Jahre lang war Rupprechter für die Landwirtschaft in Österreich im Einsatz. Eine Zeit, die den Zerfall der Sowjet-Union, Jugoslawiens sowie den EU-Beitritt Österreichs beinhaltete...
Der ROFAN-KURIER wünscht Andrä alles Gute!








