Damals war die Welt noch in Ordnung: AMS-Geschäftsstellenleiterin Margit Exenberger mit AMS-Tirol-Landesgeschäftsführer Anton Kern und AMS-Östereich-Vorstand Dr. Johannes Kopf im Januar 2020.

Aus- und Fortbildungsoffensive des AMS Kufstein

Der Bezirk Kufstein ist mit 4.884 Arbeitslosen, neben Innsbruck, der am wenigsten betroffene Bezirk in Tirol. Dennoch bedeutet dies eine Steigerung von 88,4 Prozent zum Dezember des Vorjahres.

KUFSTEIN Die Fakten sprechen für sich: Von der Arbeitslosigkeit betroffen sind am stärksten die Frauen (+ 145 Prozent), gefolgt von Personen ab dem 50. Lebensjahr (+ 94 Prozent) sowie ausländischen Arbeitskräften (+ 108 Prozent).
Derzeit gibt es einen weiteren, negativen Aufschwung, da der Ausfall der Wintersaison im Tourismus nach der jüngsten Regierungspressekonferenz fix scheint – und mit der Winterarbeitslosigkeit in der Baubranche zusammentrifft. Aktuell nutzen 694 Betriebe für rund 5.200 Beschäftigte die Kurzarbeiter-Unterstützung. Dem gegenüber sind 888 offene und 88 Lehrstellen beim AMS Kufstein gemeldet.

Initiative des AMS

Die Nachfrage nach Fachkräften ist nach wie vor hoch, dennoch sind derzeit viele Betriebe bei der Personalrekrutierung sehr zurückhaltend und abwartend.  "Es ist jetzt der optimale Zeitpunkt für Aus- und Weiterbildung", sagt AMS-Kufstein-Geschäftsstellenleiterin Margit Exenberger. Denn: Es stehen genügend finanzielle Mittel zur Verfügung. "Wir haben für 2021 die gesamte Angebotspalette massiv ausgebaut. Auch für die Betriebe bietet das AMS kostenlose und professionelle Beratung sowie finanzielle Anreize, qualifiziertes Personal einzustellen", erklärt die AMS-Geschäftsstellenleiterin. Pandemiebedingt ersucht das AMS Kufstein, Kontakt immer per Telefon, eAMS oder e-mail aufzunehmen.


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