HEY SIS – damals noch als Sunny Side Up – bei einem Auftritt bei den Innsbrucker Filmtagen (v.l.): Katharina Höck, Sina Keck, Bettina Seywald, Bianca Ehrenstraßer und Sabine Janeczek.HEY SIS

HEY SIS: Debüt-Album kommt bald!

Die Girlband HEY SIS besteht aus fünf Unterinntaler Mädls, die vielseitige und abwechslungsreiche Musik machen. Ihr "Indie-Pop" soll sie zu Festivals, ins Ausland und auch ins Radio bringen. Die Girlband hofft zur Zeit, dass sie ihr erstes Album bald finalisieren können.

UNTERINNTAL Als Coverband gegründet bringt die Girlband HEY SIS 2021 ihr erstes Album heraus. "Sobald es möglich ist, möchten wir wieder ins Studio", erklärt Gitarristin Bianca Ehrenstraßer im Zoom-Interview. Im April oder Mai soll das Album veröffentlicht werden. Acht bis zehn Eigenkompositionen werde darauf zu hören sein, drei davon wurden von der fünfköpfigen Band bereits veröffentlicht.

Den Song "Just a Fish in the Ocean" veröffentlichte HEY SIS im Dezember 2020. Dies war ihre zweite Single.

Gegründet wurde HEY SIS aus der Akkustik-Coverband "Sunny Side Up" - zu deutsch Spiegelei. Im Februar 2020 änderten sie den Namen. "Neuer Name, neuer Stil", lacht Ehrenstraßer. Neben der Gitarristin Ehrenstraßer sind noch Bettina Seywald (Gesang), Sabine Janiczek (Keyboard, Akkordeon, Chello), Katharina Höck (Bass, Gesang) und Sina Keck (Schlagzeug) Teil der Band. Beim Namen wollten sie unbedingt etwas Neues. Einen Namen, den es – im Vergleich zu Sunny Side Up – noch nicht gibt. Eine Rolle spielte hier auch, dass dieser auf Google früher angezeigt wird.

Nach langen Überlegungen und auch einigen demokratischen Abstimmungen kam der jetzige Bandname zustande. Am 26. Februar 2020 veröffentlichten sie den neuen Namen und wollten von 0 auf 100 durchstarten. Und dann zog Corona die Bremse...

Abwechslungsreicher Indie-Pop

Bis jetzt veröffentlichte die Girlband drei Songs. Musikstücke, die die Vielseitigkeit der Band ausdrücken. "Just a Fish in the Ocean" und der Silvestersong "Change" sind auf Englisch, "Trau di" ist im Dialekt gesungen. Auch der "Sound" der Songs ist sehr unterschiedlich. Einem fixen Genre zuordnen kann man HEY SIS nicht.

Der Song "Change" wurde passend zu Silvester veröffentlicht.

"Wir nennen es Indie-Pop", erklärt Ehrenstraßer – abwechslungsreicher und vor allem vielseitiger Indie-Pop. "Hauptsache nicht langweilig", lacht Sängerin Seywald. Im Gespräch verrieten die Musikerinnen, dass es in Zukunft mehr Stücke auf Deutsch geben wird. "Aber auf keinen Fall in dieser 'alpenländischen' Schiene", lacht Keyboarderin Janiczek. Sie wollen etwas "Neues" kreieren. "Man soll unsere Musik fühlen", sagt Seywald. Diesem Leitsatz möchte HEY SIS treu bleiben.

Nicht nur die Entscheidugen laufen bei den Mädls demokratisch ab, auch im Songwriting-Prozess sind alle beteiligt. Die Songs entstehen meistens aus gemeinsamen Jams, "so versuchen wir einen gemeinsamen Vibe einzufangen", sagt Ehrenstraßer. Manchmal schotten sie sich auch für ein paar Tage auf einer Hütte ab und arbeiten an ihrem Sound...

Bühnenerfahrung trotz Corona

Auch wenn es aufgrund der Corona-Pandemie eine schwere Zeit für Musiker ist, konnte die Band schon Live-Auftritte absolvieren. Alle Musikerinnen haben Bühnen-Erfahrung und standen bereits (fast) gemeinsam als "Sunny Side Up" auf der Bühne. So spielten sie etwa beim Innsbrucker Filmfestival, beim Nachtbasar in Walchsee, oder auch als Akkustikband bei Kufstein Unlimited. "Leider hatten wir in dieser Konstellation noch nicht die Möglichkeit den Leuten zu zeigen, was wir so drauf haben", sagt Seywald. Sie hoffen auf die Möglichkeit bald zusammen zeigen zu können, was sie können.

Im Gespräch verrieten sie auch, dass sie von einer kleinen Tournee oder auch von Auftritten bei Festivals träumen. Ein Ziel von HEY SIS ist es auch weitere Songs ins Radio bringen. "Trau Di" wurde  bereits schon auf Radio Tirol gespielt und so bekamen sie auch in dieser Zeit positives Feedback. Zur Zeit hat aber die Veröffentlichung ihres vielseitigen Debüt-Albums höchste Priorität.

"Trau di" von HEY SIS konnte man bereits auf Radio Tirol hören. Sie hoffen in Zukunft mehr Musik ins Radio zu bringen, auch auf Sender wie etwa FM4.


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