Eine Visualisierung des Projektes "Wohnen am Reitherer See"EGLO Immobilien GmbH

Verbesserungen bei "Wohnen am Reitherer See"

In der letzten Gemeinderats-Sitzung wurde das Projekt "Wohnen am Reitherer See" mehrheitlich beschlossen. Zuvor war die Baumassen-Dichte reduziert worden. Auch zwei zusätzliche Besucher-Parkplätze gibt es jetzt.

REITH i.A. Das Projekt "Wohnen am Reitherer See" erhielt zunächst im Zuge der Projekt-Entwicklung viel Lob: Die Architektur passe hervorragend in das Ortsbild. Im Laufe der Entwicklung gab es auch Kritik: Ein Nachbar begann, Unterschriften gegen das Projekt zu sammeln (der ROFAN-KURIER berichtete).

Mehr Baumasse "wegen Wünschen der Gemeinde"

Doch die kritisierte Erhöhung der Baumasse (von 2,9 auf 3,1) war offenbar auch auf Wünsche der Gemeinde und des Raumplaners zurückzuführen. Man wollte, dass die Dächer etwas steiler werden, damit sie optimal zum Ortsbild passen, Treppenhäuser und Fahrrad-Häuschen sollten geschlossen werden und breitere Windläden montiert werden... "Durch diese Änderungen passt das Projekt noch besser ins Ortsbild. Aber der Grund, warum man hier in eine höhere Baumassen-Dichte gerutscht ist, liegt darin, dass man diesen Wünschen in der Planung nachgekommen ist", erklärt GF Bmst. Ing. Daniel Kostenzer von der EGLO-Immobilien GmbH im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Zudem wurde eingeplant, einen Teil des Grundstückes kostenlos der Gemeinde abzutreten, damit die Zufahrts-Straße breiter wird. "Auch das erhöht natürlich die Baumasse am verbleibenden Grundstück, ohne dass sich am Projekt oder an der Nutzfläche etwas ändert", sagt GF Kostenzer.

Mehr Besucher-Parkplätze

Kritisiert wurde auch die Zahl der Besucher-Parkplätze. Mit vier Besucher-Parkplätzen hielt das Projekt die Stellplatz-Verordnung des Landes Tirol ein. Im überarbeiteten Plan gibt es jetzt eine geräumige Tiefgarage mit 52 Parkplätzen, dazu noch sechs Besucher-Parkplätze. Bgm. Hans Thaler (ÖVP) sagt dazu in der Gemeinderats-Sitzung: "Dieser Punkt wird im Bauverfahren ein Thema sein. Vielleicht bekommen wir noch  drei oder vier Stellplätze dazu". Aufgrund der geltenden Stellplatz-Verordnung scheint dies unwahrscheinlich. "Kein Bauträger stellt zehn Besucher-Parkplätze zur Verfügung. Das gibt es landauf, landab nicht", sagt dazu ein Mitglied des Gemeinderates.

Baumassendichte auf 2,9

In Bezug auf die Baumassendichte gibt es ebenfalls eine Änderung. Anstelle der zwischenzeitlich geplanten 3,1 liegt die Baumassendichte nun wieder bei 2,9. Dazu Bgm. Johann Thaler: "Da hat unter anderem der Raumplaner nicht richtig gehandelt: Er hat vorgeschlagen, wir sollten uns für das Projekt einen Puffer lassen und die Baumassendichte auf 3,1 oder 3,2 setzen. Das war auch einer der Auslöser für die ganze Diskussion." Die Anzahl der Wohnungen änderte sich hingegen nicht. Es sind nach wie vor 27 Einheiten, die im Projekt eingeplant sind. Ursprünglich waren es 24 Wohnungen, da die Grundstücks-Eigentümerin ein extra Haus bekommen hätte. Allerdings stieg sie aus dem Projekt aus und so entstanden drei weitere Wohnungen. Der Gemeinderat stimmte kürzlich über die Neuerlassung des Bebauungsplanes ab. Mit neun Ja-Stimmen bei sechs Nein-Stimmen wurde das Projekt nun beschlossen. Alle Wohnungen sind bereits verkauft. Mit Verkaufsstart durften übrigens mehrere Monate lang nur Bürger aus Reith kaufen...


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