Beat Fankhauser, der Wörgler "Mountain Man", möchte 2022 die Welt-Meere erobern.Wilhelm Maier

Neue Herausforderungen für Beat Fankhauser

Der Wörgler Beat Fankhauser ist mit seinem Segelboot auf den Welt-Meeren zu Hause. Dieses Jahr steht bei ihm die Teilnahme am Segelrennen "Bermuda 1.000" im Mai ganz oben auf dem Zettel.

WÖRGL Beat Fankhauser will in diesem Jahr an dem härtesten Segelrennen der Welt für Ein- und Zweimann teilnehmen. "Natürlich bin ich zunächst der Underdog. Aber mit meiner jahrzehntelangen Erfahrung auf allen Weltmeeren und meiner jahrelangen Vorbereitung bin ich gut gerüstet", sagt Fankhauser, der seit 2015 rund 48 Wochen im Jahr an Bord verschiedener Segelboote verbrachte und etwa 20.000 Seemeilen pro Jahr hinter sich ließ.

Bis zur "Vendee Globe" 2024/25

Fankhauser nahm Anfang Jänner 2022 an einem Erste-Hilfe-Auffrischungskurs beim Samariterbund in Kirchbichl teil. Mit dabei auch Güven Bulgur, ein gebürtiger Burgenländer. "Er ist unser Back Office, begleitet mich via Satellit und Tracker 24 Stunden beim Training und bei den Rennen", sagt Fankhauser. Letztes Jahr machte er ein Überlebenstraining auf Hoher See. "Dieses Training ist genauso obligatorisch wie der Erste-Hilfe-Kurs den man alle vier Jahre auffrischen muss", sagt Fankhauser. Dieses Jahr wird für Beat Fankhauser ein spannendes aber auch ein hartes Jahr. Alle Rennen fährt er dieses Jahr allein, ohne Crew oder Assistenten. Das erste Rennen, das Bermuda 1.000, startet im Mai. Die Streckenlänge beträgt rund 2.000 Seemeilen (3.600km). Damit kann man sich für die "Route du Rhum" qualifizieren (3.540 Seemeilen/6.372km). Diese gilt wiederum als Qualifikation für die härteste Einmann-Regatta der Welt: Die "Vendee Globe" 2024/25. "Finanziell müssen wir sehr knapp kalkulieren, aber das Boot ist bereit für die erste Trainingseinheit", sagt Fankhauser.


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