Umbruch bei den Schwazer Handballern: Balthasar Huber zählt mit 29 Jahren bereits zum "alten Eisen".HT/Kreidl

Handballer stehen vor "Entwicklungsjahr"

Die Handballer aus der Silberstadt stehen vor einer schwierigen Saison: Die ersten vier Spiele gingen allesamt verloren (Stand 30. September). Intern spricht man von einem "Entwicklungsjahr".

SCHWAZ Nachdem die beiden Handball-Stützen Gerald Zeiner und Richard Wöss ihre Karriere beendet hatten, war für das Team von Sparkasse Schwaz Handball Tirol klar, dass ein Umbruch bevorsteht. "Wir haben in den letzten Jahren auf einem hohen Niveau gespielt, mit den Leistungen waren wir sehr zufrieden", sagt Trainer Klaus Hagleitner. Die Abgänge hat man nicht ersetzt, stattdessen setzt man auf die interne Jugendarbeit: "Die Weiterentwicklung ist für diese Saison das klare Ziel", sagt Hagleitner. Wirft man einen Blick auf den Kader, wird einem schnell klar, dass dieser Weg der richtige ist. Zehn der 19 Spieler aus dem Kader sind 24 Jahre oder jünger.

Entwicklung im Vordergrund

Diese Unerfahrenheit spiegelt sich auch in den Ergebnissen der ersten Spiele wieder. Zum Auftakt in die HLA Meisterliga-Saison setzte es gegen den HC Linz AG mit 21:32 eine herbe Niederlage. Am zweiten Spieltag verloren die Adler mit 26:29 gegen den Vorjahres-Vizemeister Alpla HC Hard und auch die Handballer aus Westwien erwiesen sich am dritten Spieltag als eine zu große Hürde (25:33). Der erste Punktgewinn blieb den Schwazern auch gegen die HSG Holding Graz verwehrt. Letztendlich behielten die Grazer mit 25:24 die Oberhand. Die Ziele für diese Saison bleiben aber weiterhin die Talenteförderung, Entwicklung und Integration der jungen Spieler.


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