Taiwan (im Bild die Hauptstadt Taipeh) bereitet sich seit Jahren auf „Chinas neue Art der Kriegsführung“ vor.Pixabay

COVID-19: Was weiß Taiwan über "den neuen Krieg"?

Bereits Ende 2019 warnte Taiwan die WHO und China vor der Ausbreitung des COVID-19-Virus. Es wurde nicht gehört. Heute hat der Insel-Staat im Südchinesichen Meer mit 24 Mio. Einwohnern nur 487 COVID-Fälle (Österreich: ca. 27.000). Inoffiziell sehen dort viele das Virus als China's "neue Form des Krieges".

INTERNATIONAL/TAIWAN Die ganze Welt blickt auf Taiwan, den kleinen Inselstaat, etwa 160 Kilometer vor China's Küste. "Staat" ist dabei nicht ganz korrekt: Nach dem chinesischen Bürgerkrieg 1949 flüchteten zwei Millionen Soldaten der "Kuomintang" (Partei der Republik China) unter General Chiang Kai-Shek vor den Kommunisten auf die Insel Taiwan.

Sie führten dort die "Republik China" weiter und betrachteten sich als legitime Regierung für ganz China. Mao Zedong, der den Bürgerkrieg mit seinen Kommunisten gewonnen hatte, rief 1949 die "Volksrepublik China" aus und errichtete einen kommunistischen Einheits-Staat (das heutige China). Taiwan wird nur als Provinz gesehen.

Bis heute wurde Taiwan, das mittlerweile demokratisch ist, international nicht als eigener Staat anerkannt. Noch immer lebt die Insel in Angst, China könnte einmarschieren.

COVID-19: "Gutes Krisen-Management"

Von den über 24 Millionen Taiwanesen lebt etwa eine Million auf dem chinesischen Festland, wo viele von ihnen auch arbeiten. Sie pendeln immer wieder in die Heimat oder besuchen Familien-Mitglieder. Trotzdem hatte Taiwan bis heute nur 487 Infektions-Fälle und 7 Tote. Das findet viel Beachtung. Doch was steckt dahinter?

Einerseits ist es die Tatsache, dass es in Taiwan keine unkontrollierten Grenzübertritte gibt: Es ist eine Insel. Flughäfen und Häfen werden streng kontrolliert.
Andererseits hat man bereits früh auf das Virus hingewiesen und die Bevölkerung genau aufgeklärt, die alle Maßnahmen ihrer Regierung voll mitträgt. Das Tragen von Masken ist – neben vielen anderen Maßnahmen – selbstverständlich.

"Eine neue Form der Kriegsführung"

Doch das ist nicht alles: Der ROFAN-KURIER konnte mit einem Mediziner aus Taiwan sprechen. Inoffiziell glauben viele Taiwanesen, dass China schon seit Jahrzehnten in Laboren, u.a. in WUHAN, wo das Virus ausbrach, an neuen Krankheiten forscht.

Einige in Taiwan nennen das "Chinas neue Art der Kriegsführung". Tausende Versuchstiere sollen dort (und auch woanders) mit teils künstlich gezüchteten oder veränderten Viren infiziert werden, um dieWirkung von Krankheiten zu erforschen. Ziel dieser Viren-Forschung seien Angriffe auf die Wirtschaft der jeweiligen internationalen Gegner von China (vor allem USA und EUROPA) und das hätte in diesem Fall (gemäß den Erzählungen des Mediziners wohl unabsichtlich), auch hervorragend funktioniert.

Taiwan bereitet sich seit Jahrzehnten vor

In Taiwan scheint man über diese Versuche – zumindest laut Erzählungen – gut informiert zu sein. Bereits seit den Ausbrüchen von SARS hält man das Szenario eines absichtlich verbreiteten Virus für möglich bis realistisch.

Es gibt genaue Einsatzpläne für derartige Fälle und: Die Insel produziert seit Jahren 5-lagige Schutzmasken mit Filter-Flies, die in der Lage sind, Viren und Bakterien wirkungsvoll abzuhalten. Darüber hinaus werden die Soldaten Taiwans und die Bevölkerung gegen eine Vielzahl von bekannten Erregern geimpft...


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