Trotz Fahrverbot für Nicht-Berechtigte stürmen die Badegäste immer wieder auch in die hintersten Bereiche der Brandenberger Ache.Symbolbild/Madersbacher

Brandenberger Ache: Verkehr trotz Fahrverbot

Bereits 2020 dachte man in Brandenberg, dass mit der Errichtung der Parkplätze "Pinegg" und "Furt" das Verkehrs- und Parkproblem gelöst ist. "Autos fahren bis zur Erzherzog-Johann-Klause, hier besteht Fahrverbot", sagt ein Anrainer. Für Bgm. Burgstaller ist das Problem neu.

BRANDENBERG/KRAMSACH Bereits seit vielen Jahren schlagen sich die Badegäste in der Brandenberger Ache mit Verkehrs- und Parkproblemen herum. "Die Autos fahren fast bis zur Erzherzog-Johann-Klause, wo doch ein Fahrverbot für Nicht-Berechtigte besteht. Ich finde es empörend, dass dieser empfindliche Landschaftsteil so missbraucht wird und es den Bundesforsten mehr oder weniger egal ist, dass hier trotz Fahrverbot so viele Fahrzeuge in das hinterste Tal fahren", ärgert sich ein Badegast. Im Zuge des Projekts "Besucherlenkung" errichtete die Gemeinde Brandenberg 2020 die Parkplätze "Pinegg" und "Furt" mit etwa 140 Stellplätzen. Damit wollte man zunächst die Parkprobleme lösen. Der Verkehr ist aber weiterhin ein Problem, dass die Gemeinde schnellstmöglich angehen will.

"Besucherlenkung funktioniert"

Dazu Bgm. Hannes Burgstaller (ÖVP): "Das überrascht mich sehr. Meines Wissens nach achten die Bundesforste schon darauf, dass der Schranken verschlossen ist. Dass dieser ab und zu während Holztransporten oder größerem Viehtrieb offen steht, ist aber durchaus möglich. Allerdings höre ich jetzt zum ersten Mal, das Nichtberechtigte in die Klause fahren... Die Besucherlenkung im Bereich Pinegg und Furt funktioniert inzwischen sehr gut. Gröbere Probleme gibt es noch im Bereich Tiefenbachklamm..."

Weitere Infos: https://www.rofankurier.at/lokales-kufstein/besucherlenkung-soll-parkproblem-an-ache-loesen


ROFAN-KURIER - Unabhängige Regionalzeitung im Tiroler Unterland © 2022

Suche

Startseite