V.l.: LK-Präsident NR Ing. Josef Hechenberger, Bgm. Walter Osl (Angerberg), Bgm. Sandra Madreiter-Kreuzer (Angath), Bgm. Josef Auer (Breitenbach), Bgm. Dieter Martinz (Mariastein) und Bgm. Andreas Ehrenstrasser (Langkampfen).Gwiggner

Aushubdeponie: Hechenberger übernimmt Petition

In Angerberg, im Weiler "Jauden", soll eine Aushubdeponie errichtet werden. LK-Präsident NR Ing. Josef Hechenberger übernimmt nun vor Ort die Petition gegen dieses Projekt von den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden.

ANGERBERG In der Gemeinde Angerberg errichtete man bereits zwei Aushubdeponien an den Standorten "Schöfftal" und "Ochsental". Rund 865.000 m3 Aushubmaterial will man hier deponieren. Nun sorgt ein laufendes Verfahren über die Bewilligung einer weiteren Aushubdeponie in Angerberg für Unverständnis und Widerstand. "Im Weiler Jauden ist auf einer exponierten Waldfläche von 7,5 Hektar eine Aushubdeponie mit einem Volumen von 490.000 Kubikmetern in Planung. Das Projekt wurde mit einer Betriebsdauer von 20 Jahren eingereicht. Seitens der Gemeinde sind uns jedoch momentan die Hände gebunden", sagt Bgm. Walter Osl (ÖVP). Auch in den Nachbargemeinden ist man darüber besorgt.

Petition an Hechenberger

Bei einem Lokalaugenschein übernahm LK-Präsident NR Ing. Josef Hechenberger (ÖVP) eine Petition von den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden (Angerberg, Angath, Breitenbach, Mariastein und Langkampfen). "Die Errichtung einer weiteren Aushubdeponie geht am Bedarf der Gemeinden vorbei und stellt gleich mehrere Ortszentren vor eine enorme Verkehrsbelastung", sagt Hechenberger. Die fünf Gemeinden fordern auch mehrere gesetzliche Anpassungen (Aufwertung der Parteistellung bessere Berücksichtigung der öffentlichen Interessen) Weitere Infos auf www.parlament.gv.at.

Fakten zur Aushubdeponie:
- Größe: 73.000 m2
- Kubatur: 490.000 m3
- Projektdauer: 20 Jahre
- 30.000 m2 pro Jahr
- LKW-Fahrten: 3.000 pro Jahr


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